In der Münchner Maxvorstadt

Mit Benzin: Mann (30) wollte Justizpalast in Brand setzen

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München - Am Mittwoch, 21. Dezember, gegen 14.40 Uhr trat eine bisher unbekannte Person an das Gebäude des Justizpalastes in der Prilmayerstraße und wollte dieses offenbar in Brand setzen:

Der etwa 30-jährige Mann nahm eine Getränkeflasche aus seinem Rucksack und warf diese gegen die Fassade des Gebäudes. Daraufhin zündete er sich eine Zigarette an und warf diese in die verspritzte Flüssigkeit.

Wie später festgestellt wurde, handelte es sich bei der Flüssigkeit wahrscheinlich um Benzin. Da zunächst keine Reaktion erfolgte, zündete er sich eine weitere Zigarette an und warf auch diese wieder in das Benzin. Glücklicherweise konnte er damit wieder keinen Brand auslösen.

Feuerwerkskörper und Feuerzeug im Rucksack

Der ganze Vorgang konnte über die Videoaufzeichnung durch die Justizbeamten beobachtet werden. Diese eilten vor das Gebäude und konnten auf den Mann einwirken.

In einem von ihm mitgeführten Rucksack konnten noch Feuerwerkskörper sowie ein Feuerzeug aufgefunden werden. Der Mann konnte sich nicht ausweisen. Bei seiner Vernehmung verweigerte er beharrlich die Aussage zu seiner Person sowie zur Tat. Er wurde der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt. 

Zum Zeitpunkt des Vorfalls hielten sich im Bereich des Justizpalastes keine weiteren Passanten auf. Die alarmierte Feuerwehr konnte die brennbare Flüssigkeit sichern und neutralisieren. Der Straßen- sowie Schienenverkehr wurde während der kriminalpolizeilichen Aufnahme vor Ort nicht behindert.

Pressemeldung Polizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © dpa

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