Versuchtes Tötungsdelikt in München

Wegen offenbar ausstehender Lohnzahlungen: Mann attackiert Arbeitgeber mit Messer

München - Am Donnerstagabend kam es in Hasenbergl zu einem versuchten Tötungsdelikt.

Die Meldung im Wortlaut:

Ein 43-jähriger Arbeitnehmer und dessen 45-jähriger Arbeitgeber (beide mit Wohnsitzen in München) gerieten bzgl. angeblich ausstehender Lohnzahlungen in Streit. Sie verabredeten sich daher zu einer Aussprache am Donnerstag, 11. Juni gegen 21.30 Uhr. 

Als die Aussprache eskalierte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung in deren Verlauf der 43-jährige Tatverdäctige dem 45-Jährigen mit einem Messer eine Schnittverletzung am Nacken zufügte. Freunde des Tatverdächtigen, welche ihn zum Ort der Aussprache gefahren hatten, waren durch zwischenzeitliche Hilferufe alarmiert worden und trennten die beiden Kontrahenten. 

Der Verletzte wurde mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus verbracht, wo er nach Wundversorgung weiterhin stationär behandelt wird. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr. Der Tatverdächtie flüchtete vom Tatort und konnte zunächst trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nicht gefasst werden. 

Kurz vor Mitternacht stellte sich der 43- Jährige bei einer Münchner Polizeiinspektion. Zum Tatvorwurf wollte er sich bislang nicht äußern. Auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter am 12. Juni Haftbefehl u. a. wegen versuchten Totschlags. Die Ermittlungen wurden durch die Mordkommission des Polizeipräsidiums München übernommen.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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