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Oktoberfest-Blaulicht, Tag 4

Ein Maßkrug-Schläger, ein Mehrfach-Rauswurf und wiederholte Hitler-Grüße

Oktoberfest-Blaulicht (Archivbild)
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Oktoberfest-Blaulicht (Archivbild).

München - Auch am Dienstag (20. September) war die Polizei auf dem Oktoberfest und drum herum wieder gefordert. Es gab etliche Einsätze. Das Wiesn-Blaulicht von Tag 4:

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Mit Maßkrug auf den Kopf geschlagen

Gegen 22.15 Uhr verständigte ein Mitarbeiter eines  Sicherheitsdienstes den Notruf 110 der Münchner Polizei, wegen einer  Auseinandersetzung in einem Wiesnzelt. Weil ein 52-Jähriger aus Brandenburg auf dem Tisch tanzte, wurde er von zwei  Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes aufgefordert dies zu unterlassen. Unvermittelt schlug der 52-Jährige dem 62-jährigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einen Maßkrug auf den Kopf.

Der Maßkrug zersplitterte und der 62-Jährige wurde verletzt. Durch die  Glassplitter wurde ein weiterer Sicherheitsmitarbeiter leicht an der Hand verletzt. Der 52-jährige Tatverdächtige konnte durch eine Einsatzgruppe der Münchner Polizei  festgenommen werden. Sie zeigten ihn wegen gefährlicher Körperverletzung an. Nach der  Durchführung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde der 52-Jährige in der  Nacht entlassen.  

Mehrfach rausgeworfen – immer wieder zurückgekehrt

Gegen 23.45 Uhr verständigte ein Sicherheitsmitarbeiter den Notruf 110 der Münchner Polizei wegen eines Körperverletzungsdelikts in einem Zelt. Die eingesetzte Wiesngruppe der Münchner Polizei konnte vor Ort einen 21-jährigen Belgier vorläufig festnehmen.  Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der 21-Jährige bereits mehrfach aus dem bereits geschlossenen Zelt begleitet wurde.

Als er das Zelt erneut betreten wollte, wurde er vom 40-jährigen Sicherheitsmitarbeiter erneut angesprochen und zum Verlassen aufgefordert. Nun trat der 21-Jährige dem Sicherheitsmitarbeiter gegen sein Bein und der 40-Jährige erlitt dadurch starke Knieschmerzen und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Beamten zeigten den 21-Jährigen wegen Körperverletzung an und brachten ihn in die  Haftanstalt des Polizeipräsidiums München, wo er im Laufe des heutigen Tages dem  Ermittlungsrichter vorgeführt wird.  

Hitler-Grüße vor dem Augustiner-Zelt

Bereits gegen 18.30 Uhr verständigte ein 22-Jähriger aus Friedrichshafen eine Wiesngruppe der Münchner Polizei über einen Vorfall in der Nähe des Haupteinganges des Augustinerzeltes. Ein Unbekannter hatte dort mehrfach den Hitler-Gruß gezeigt und sich anschließend entfernt. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mehrerer Wiesngruppen führten nicht zur  Ergreifung des Tatverdächtigen.  

Die Beschreibung des Täters: Männlich, 50 Jahre alt, 185 cm groß, kräftig, westeuropäische Erscheinung, kurze dunkle Haare (zurückgekämmt); bekleidet mit rot-magenta farbenem Trachtenhemd und beigem Trachtenjanker.

Zeugenaufruf:  Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Haupteinganges des Augustinerzeltes  Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?  

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem  Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 4, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen  Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

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