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Oktoberfest-Blaulicht, Tag 3

Gefährliche Umarmungen, ein italienischer „Ringer“ – und eine fiese Sex-Attacke

Oktoberfest-Blaulicht (Archivbild)
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Oktoberfest-Blaulicht (Archivbild).

München – Auch am ersten Montag (19. September) ließen es die Besucher beim Oktoberfest wieder ordentlich krachen. Zur vorgerückter Stunde bekam dann auch die Polizei noch einiges an Arbeit. Das Oktoberfest-Blaulicht von Tag 3:

Los ging der polizeiliche Arbeitstag gegen 18 Uhr, als ein 36-jähriger Mann aus dem Raum Stuttgart völlig unvermittelt auf eine Einsatzgruppe mitten auf dem Festgelände los ging. Zunächst konnte der Randalierer noch durch seine Begleiter zurückgehalten werden. Der Mann riss sich jedoch los und wurde daraufhin vorläufig festgenommen, nachdem er wiederholt versucht hatte, die Polizisten körperlich anzugreifen. Bei seiner Festnahme leistete der 36-Jährige erheblichen Widerstand und landete deshalb in einer Arrestzelle. Der Stuttgarter erhielt entsprechende Anzeigen, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, und wurde inzwischen wieder entlassen.

Rund eine Stunde später gab es erneut Arbeit, als ein 28-jähriger Italiener aus einer Gruppe heraus auf eine Polizeibeamtin zulief, diese umklammerte und versuchte, die Frau zu Boden zu ringen. Das genaue „Motiv“ für die Tat des Italieners ist bislang völlig unklar. Fest steht jedoch, dass der junge „Ringer“ bei seiner anschließenden Festnahme erheblichen Widerstand leistete. Zudem mischten sich zu allem Überfluss dann auch noch sein Begleiter (25) und später der Vater des 28-Jährigen ins Geschehen ein und versuchten es mit einer Gefangenenbefreiung. Dieses Vorhaben misslang jedoch. Die beiden jüngeren Herren wurden vorläufig festgenommen und nach Polizeiangaben „der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt“. Beide werden am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheiden wird. Die Polizistin blieb bis auf ein paar Kratzer unverletzt. Der Vater wurde nach einer Ingewahrsamnahme wieder freigelassen.

Sexueller Übergriff nach Wiesnende

Bei einer Fußstreife gegen 22 Uhr wurden Polizisten im Bereich der Theresienhöhe – im unmittelbaren Umfeld des Oktoberfestes – auf eine 30-Jährige und einen 38-Jährigen, beide aus der Slowakei und ohne festen Wohnsitz in Deutschland, aufmerksam. Während der Mann das Umfeld beobachtete, umarmte die Frau einen augenscheinlich Betrunkenen und durchsuchte dessen Hosentaschen nach Wertgegenständen. Nachdem der erste Versuch noch erfolglos blieb, versuchten sie ein zweites Mal, erneut ohne Erfolg. Daraufhin wurde das Duo von den Fahndern vorläufig festgenommen und ebenfalls in die Haftanstalt überstellt. Bei der Anzeigenaufnahme stellte sich außerdem heraus, dass die 30-Jährige in der Slowakei wegen Taschendiebstahls zur Fahndung ausgeschrieben war.

Im direkten Umfeld der Wiesn kam es in der Nacht auf Dienstag auch noch zu einem hinterhältigen sexuellen Übergriff. Taschendiebfahnder konnten einen Mann dabei beobachten, wie er einer erkennbar betrunkenen Münchnerin (27) im Bereich des Westend unter den Rock griff und sie dort begrapschte. Daraufhin wurde der Tatverdächtige - ein 28-jähriger Mann aus dem Landkreis Ebersberg - sofort festgenommen und zur Wiesnwache verbracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann auf freiem Fuß bleiben. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

mw (mit Material des Polizeipräsidiums München)

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