Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Verdacht zur Anstiftung in München

Wohnsitzloser (36) stürzt betrunken Rolltreppe hinab und bleibt liegen - Jugendliche sehen einfach zu

Zu einem Vorfall, bei dem ein betrunkener Wohnsitzloser in München womöglich angeleitet wurde eine Rolltreppe zu betreten und in Folge stürzte, kam es am Freitag (27. August).

München - Am Freitag, gegen 20:50 Uhr, verständigte eine Zeugin den Polizeinotruf 110 und gab an, dass eine Person auf der Rolltreppe bei der U-Bahn-Station Brudermühlstraße gestürzt sei und dort nun verletzt mit einer sichtbaren Kopfverletzung am Boden liegen würde.

Dazu würden mehrere Jugendliche um den Verletzten herumstehen und sie hätte den Eindruck, dass diese sich aber nicht um den Verletzten kümmern würden. Diese gesamte Situation käme ihr merkwürdig vor. Sofort wurden daraufhin mehrere Streifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt.

Vor Ort konnten sowohl der verletzte Mann, ein 36-jähriger Pole ohne festen Wohnsitz in Deutschland, als auch mehrere Jugendliche (im Alter zwischen 17 bis 18 Jahren, alle wohnhaft in München) angetroffen werden.

Trotz der offensichtlichen Kopfverletzungen des 36-Jährigen leisteten die Jugendlichen nach den ersten Erkenntnissen weder Hilfe, noch hatten sie den Rettungsdienst alarmiert. Dieser wurde verständigt und der 36-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Nach den ersten noch vor Ort geführten Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass der alkoholisierte 36-Jährige aus dieser Gruppe heraus möglicherweise zum Betreten der Rolltreppe verleitet wurde und es dabei in Kauf genommen wurde, dass er aufgrund seiner alkoholbedingten verminderten körperlichen Koordinationsfähigkeit stürzen könnte.

Die insgesamt acht Jugendlichen wurden vor Ort wegen eines Körperverletzungsdeliktes sowie unterlassener Hilfeleistung angezeigt. Zudem hatten sie damit auch gegen die aktuell geltenden infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen verstoßen (Kontaktbeschränkung). Die weiteren Ermittlungen zum Fall führt das Kommissariat 24 (Gewaltdelikte).

Zeugenaufruf:

Wer hat im angegebenen Zeitraum an der U-Bahnstation Brudermühlstraße (Rolltreppe) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © Marcel Kusch

Kommentare