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Landkreise wollen helfen

Wohnungen für Geflüchtete aus der Ukraine: Bezirk Oberbayern verzichtet auf Belegungsrechte

Hunderttausende Menschen sind zurzeit auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine. Sie haben ihr Zuhause verloren, fürchten um ihr Leben und um das ihrer Liebsten. Der Bezirk Oberbayern möchte diesen Menschen helfen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

München – Über seine bezirkseigene Wohnbaugesellschaft, die Oberbayerische Heimstätte (OH), ist er in der glücklichen Lage, dass er über eigene Wohnungsangebote verfügt. Freiwerdende Wohnungen wird der Bezirk jetzt dem Landkreis München und der Regierung von Oberbayern anbieten, um dort Geflüchtete unterzubringen.

„Wir alle sind schockiert über das menschliche Leid, das seit Kriegsbeginn über die ukrainische Bevölkerung hineingebrochen ist. Umso stärker ist es der Wunsch des Bezirks Oberbayern und mein persönliches Anliegen, den Flüchtenden, die in Oberbayern ankommen, zu helfen“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer.

Wohnungen würden zurzeit am dringendsten gebraucht. Deshalb verzichte der Bezirk in Absprache mit dem Gesamtpersonalrat bis auf Weiteres auf Belegungsrechte für freiwerdenden Wohnungen der Oberbayerischen Heimstätte in Haar. Auch an anderen Standorten der OH in Oberbayern werde er seine Belegungsrechte nicht ausüben. „Wir hoffen, dass wir damit wenigstens einen kleinen Beitrag zu Linderung der großen Not leisten können, die wir überall spüren und erleben“, sagte Mederer weiter.

Der Bezirkstagspräsident hat das Angebot dem Landkreis München und der Regierung von Oberbayern bereits schriftlich unterbreitet. Insgesamt können in nächster Zeit bis zu 20 Wohnungen zur Anmietung angeboten werden. Die Oberbayerische Heimstätte lädt die verfügbaren Offerten bereits in der entsprechenden Datenbank hoch [Start – Erfassung lokale Hilfsangebote "Ukraine" (bayern.de)].

Darüber hinaus kann der Bezirk Oberbayern eventuell sogar noch ein weiteres Wohnangebot in der Marktgemeinde Bruckmühl anbieten. Der Bezirkstagspräsident lässt derzeit über das Landratsamt Rosenheim prüfen, ob in Gebäude im Umgriff des Zentrums für Volksmusik, Literatur und Popularmusik (Zemuli) ebenfalls Geflüchtete einziehen können.

Es handelt sich dabei um ehemalige Bauten eines Altenheimes im Besitz des Bezirks, die jedoch erst wieder bewohnbar gemacht werden müssen. Auch bei der Marktgemeinde Bruckmühl gibt es bereits Überlegungen, dort bis zu 50 Kriegsflüchtlinge unterzubringen. Des Weiteren finden auch mit dem Landkreis Landberg a. Lech Gespräche statt, mit dem Ziel Geflüchtete im Umfeld des Agrarbildungszentrums des Bezirks Oberbayern unterzubringen.

Pressemitteilung des Bezirks Oberbayern

Rubriklistenbild: © Felix Hörhager/dpa

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