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Fahrgeschäfte, Sperrstunde, Reservierungen & Co.

Früher, später, länger: So läuft heuer das „Oktoberfest XXL“

Oktoberfest München Symbolbild
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Oktoberfest (Symbolbild).

München – Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wird es am 17. September aller Voraussicht nach auf der Münchner Theresienwiese wieder heißen: „O‘zapft is“! Der Wirtschaftsausschuss der Landeshauptstadt hat sich diesbezüglich nun über ein besonderes Konzept Gedanken gemacht.

Dieses sieht vor, dass es heuer besonders viel Oktoberfest geben wird – quasi eine Art XXL-Version. Denn wie der Bayerische Rundfunk nun berichtet, dürfen die Buden und Fahrgeschäfte auf dem Festgelände wochentags (Montag bis Freitag) nun schon um 9 Uhr öffnen. Bislang war ein Beginn um 10 Uhr üblich. Für das Wochenende galt die 9-Uhr-Regel bereits in der Vergangenheit.

Außerdem darf auch die „Oide Wiesn“ länger aufsperren – und zwar bis 22.30 Uhr. Bislang war dort um 21.30 Uhr Schluss. Allerdings wird der Bierhahn weiterhin um 21.30 Uhr zugedreht. Das Wirtschaftsdezernat der Stadt München begründete die Entscheidung damit, dass die Besucher länger Zeit haben sollten, gemütlich ihre Maß auszutrinken. Bei den großen Zelten auf dem „normalen“ Festgelände bleibt es hingegen bei der Sperrstunde um 23.30 Uhr.

Und: Das Oktoberfest 2022 dauert heuer einen Tag länger! Das hat allerdings nichts mit einem jetzt gefassten Beschluss der Stadt zu tun, sondern ist einfach nur dem aktuellen Kalender „geschuldet“. Denn der Feiertag am Montag (3. Oktober) liegt ideal, so dass das Fest einfach einen Tag bis eben einschließlich 3. Oktober verlängert wird.

Allerdings schwebt über allem immer noch das Damokles-Schwert namens „Corona“. Zwar wird derzeit nicht davon ausgegangen, dass die Pandemie dem Fest heuer einen Strich durch die Rechnung macht, dennoch hat sich die Stadt abgesichert. Laut dem Bericht wurden in die Zulassungsverträge der Schausteller Klauseln integriert, die im Falle einer kurzfristigen Absage die Schadenersatzansprüche gegen den Veranstalter abfedern sollen.

Ansturm auf Tischreservierungen und Hotels

Derweil erwartet Münchens Hotellerie nach dem „Ja“ zur Wiesn in diesen Tagen einen regelrechten Anfrage- und Reservierungsansturm. „Die Buchungen haben schon angezogen, aber jetzt wird dann tatsächlich eine Buchungswelle erwartet. Wir haben jetzt schon einen Run auf die Reservierungen in den Zelten, und wenn man die Tischreservierung hat, bucht man im zweiten Schritt das Hotel“, sagte der Landesgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga, Thomas Geppert.

„Umgedreht hätte eine Absage zu einer erheblichen Stornierungswelle geführt“, sagte Geppert. Denn schon in den vergangenen Wochen hätten die Buchungen angezogen, allein in der Hoffnung darauf, das größte Volksfest der Welt könne nach zweijähriger Corona-Pause in diesem Jahr wieder stattfinden. Die Wirte dürften zuversichtlich sein, dass sie den erwarteten Ansturm auch bewältigen können: „Auch viele Mitarbeiter haben sich schon bei den Wiesn-Wirten gemeldet“, berichtete Geppert.

Ach ja – wer einen Wiesn-Tisch haben möchte, sollte sich sputen: In den meisten großen Zelten gibt es abends bereits keine freien Tische mehr! Und auch am Mittag wird es oftmals schon eng, wie die Bild-Zeitung nun berichtet. Zudem braucht es oft auch viel Geduld. „Immer, wenn ein Tisch wieder frei wird, stellen wir ihn online zur Verfügung“, sagt Silja Steinberg, Festwirtin vom Hofbräuzelt, der Zeitung. Diese Praxis wird auch von anderen Wirten (z.B. Käfer, Löwenbräu, Marstall oder Schottenhammel) angewandt. Einzige Ausnahme: Das Hacker-Zelt. Hier beginnt die Reservierungsphase nach Angaben von Wirt Toni Roiderer erst im Juni.

mw

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