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Wiesn startet nach Corona-Pause

Bundespolizei sieht weniger Andrang aufs Oktoberfest - Erste „Bierleiche“ versorgt

München: „O’zapft is!“, beim Oktoberfest
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Start des 187. Münchner Oktoberfests auf der Theresienwiese, Fassanstich im Schottenhamel-Zelt: Karin Baumüller-Söder (l-r), Ehefrau des Ministerpräsidenten von Bayern, Markus Soeder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister von München, und Petra Reiter, Ehefrau des Oberbürgermeisters von München.

München - Das Oktoberfest ist eröffnet. Nach zwei coronabedingt abgesagten Wiesn zapfte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Samstag (17. September) das erste Fass Bier mit drei Schlägen an.

Eröffnung des 187. Oktoberfests in München

Oktoberfest 2022 in München eröffnet
Eröffnung des 187. Oktoberfests in München © picture alliance/dpa | Sven Hoppe
Oktoberfest 2022 in München eröffnet
Eröffnung des 187. Oktoberfests in München © picture alliance/dpa | Sven Hoppe
Oktoberfest 2022 in München eröffnet
Eröffnung des 187. Oktoberfests in München © picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand | Sven Hoppe | Felix Hörhager
Oktoberfest 2022 in München eröffnet
Eröffnung des 187. Oktoberfests in München © picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand | Sven Hoppe | Felix Hörhager
Oktoberfest 2022 in München eröffnet
Eröffnung des 187. Oktoberfests in München © picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand | Sven Hoppe | Felix Hörhager
Oktoberfest 2022 in München eröffnet
Eröffnung des 187. Oktoberfests in München © picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand | Sven Hoppe | Felix Hörhager
Oktoberfest 2022 in München eröffnet
Eröffnung des 187. Oktoberfests in München © picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand | Sven Hoppe | Felix Hörhager
Oktoberfest 2022 in München eröffnet
Eröffnung des 187. Oktoberfests in München © picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand | Sven Hoppe | Felix Hörhager
Oktoberfest 2022 in München eröffnet
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Oktoberfest 2022 in München eröffnet
Eröffnung des 187. Oktoberfests in München © picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand | Sven Hoppe | Felix Hörhager
Oktoberfest 2022 in München eröffnet
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Oktoberfest 2022 in München eröffnet
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Oktoberfest 2022 in München eröffnet
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Oktoberfest 2022 in München eröffnet
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Oktoberfest 2022 in München eröffnet
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Oktoberfest 2022 in München eröffnet
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Oktoberfest 2022 in München eröffnet
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Oktoberfest 2022 in München eröffnet
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Update, 18.01 Uhr - Erste „Bierleiche“ auf Oktoberfest versorgt

Trinken bis zum Abwinken: Die erste „Bierleiche“ ist auf dem Oktoberfest rund zwei Stunden nach dem Anstich versorgt worden. Um 14.07 Uhr sei eine „volltrunkene“ junge Frau aufgenommen worden, sagte der Sprecher der Sanitätsstation Aicher Ambulanz, Markus Strobl, am Samstag. 24 Minuten später sei ein junger Mann Mitte 20 versorgt worden. In anderen Jahren wurden schon Stunden vor dem Anstich die ersten Alkoholopfer vermeldet.

Ansonsten kam in der Ambulanz auch schon das CT-Gerät zum Einsatz, das es dieses Jahr zum ersten Mal zur Entlastung der Krankenhäuser auf dem Festgelände gibt: Ein Franzose sei nicht-betrunken vor einem Bierzelt gestürzt und habe sich am Kopf verletzt, so Strobl.

Update, 16.58 Uhr - Bundespolizei sieht weniger Andrang aufs Oktoberfest

Der Andrang auf das Oktoberfest in München ist nach ersten Eindrücken der Bundespolizei in diesem Jahr zum Auftakt etwas geringer als sonst. An der S-Bahnstation Hackerbrücke in der Nähe der Theresienwiese und am Hauptbahnhof sei bisher „gutes Durchkommen“, und es gebe noch keine „Massenprobleme“, sagte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion München am Samstag. Grundsätzlich sei es immer vom Wetter abhängig, wie viele Kurzentschlossene noch kämen. Da es zum Wiesn-Auftakt nass und ungewöhnlich kalt war, blieben wohl manche doch lieber zuhause.

Update, 15.25 - Söder: „Verbotsdiskussion nervt“

Für Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist das Oktoberfest ein „Fest von Freude und Freiheit“. „Es soll jeder anziehen, was er will, es soll jeder essen, was er will“, sagte er kurz nach dem Wiesn-Anstich am Samstag. „Wer Veganes will, der kann Radi essen rauf und runter, wird glücklich sein. Ich werde ein Hendl essen.“

Er sei außerdem dafür, „dass es keine Verbote von Liedern gibt“. Zuvor war wochenlang diskutiert worden, ob der Schlager „Layla“, um den es eine Sexismus-Debatte gab, auf der Wiesn gespielt werden soll oder nicht. „Jeder soll singen können, was er will“, sagte Söder, der sich mehrfach ähnlich äußerte am Anstichstag - und dafür im Festzelt nach anfangs deutlichen Buhrufen laut bejubelt wurde.

„Wir haben so schwere Zeiten hinter und, ich befürchte, noch so schwere vor uns. Umso wichtiger ist es dann, Kraft zu tanken“, sagte der CSU-Chef. Das gehöre einfach dazu. „Wir können uns ja nicht aussuchen, in welcher Zeit wir feiern.“

Tierschutzaktivisten, die zuvor versucht hatten, den Einzug der Wiesn-Wirte auf das Festgelände zu stören, warf er Spielverderberei vor: „Es gibt immer jemanden, der den Spaß verderben will“, sagte Söder und betonte: „Diese ganze Verbotsdiskussion, die nervt. Wokeness mag interessant sein, aber wenn sie übertrieben ist, dann ist sie spießig, und die Wiesn ist alles, nur nicht spießig.“

Erstmeldung, 12.07 Uhr - Münchner Oktoberfest nach zwei Jahren Corona-Pause eröffnet

Drei Stunden vor der offiziellen Eröffnung des Münchner Oktoberfests waren bereits Tausende Wiesn-Besucher auf das Festgelände geströmt. Um kurz nach 9 Uhr hatte am Samstag (17. Oktober) das Gelände auf der Theresienwiese seine Tore geöffnet. Daraufhin stürmten viele los, die seit dem Morgengrauen in langen Schlangen ausgeharrt hatten, um einen guten Platz in einem Bierzelt zu ergattern.

In den Zelten mussten sich die Gäste allerdings noch einige Zeit gedulden, bis sie ihren Bier-Durst stillen konnte: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zapfte das erste Fass Bier mit drei Schlägen erst um 12 Uhr das erste Fass an.

Oktoberfest-Fans steht Freude ins Gesicht geschrieben

Vielen Oktoberfest-Besuchern steht nach zwei Jahren Pause die Freude ins Gesicht geschrieben. Für Maxi (27), Mirko (31) und Sebastian (28) hat es gereicht, zwei Stunden vor Anstich im Paulaner-Zelt zu sein. «Schon cool» sei es, dass die Wiesn wieder stattfinde, sagten sie am Samstag. «Aber wir haben auch ohne Wiesn gsoffen.»

Helga Geier verkauft gebrannte Mandeln auf der Festwiese in München. „Es ist das Feeling wie früher“, sagte sie. „Es ist schön, wieder hier zu sein.“ Sie freue sich sehr auf das Fest, aber niemand könne sagen, wie es nach der Pandemie-Pause verlaufen werde. «Es ist unplanbar.» Niemand könne sagen, „ob a Gschäft geht“.

Gesundheitsminister Lauterbach „möchte kein Spielverderber sein“, aber ruft zu Vorsicht auf

Viele glühten schon seit den frühen Morgenstunden vor und warteten teils seit 5 Uhr in Dirndl und Lederhose vor dem Festgelände. Manch einer war schon Stunden vor dem Anstich sichtlich betrunken. Corona-Schutzmasken trug kaum einer der überwiegend jungen Besucher. 2020 und 2021 war das Massenereignis wegen der Pandemie ausgefallen. Corona-Auflagen gibt es in diesem Jahr nicht. Nicht nur Warten, auch Frieren war angesagt: Bei nicht einmal zehn Grad nieselte es hie und da auf die wartenden Bierfreunde herab. Pünktlich zur Eröffnung des Geländes zeigte sich dann aber die Sonne.

Bundesgesundheitsminister Karl-Lauterbach hat zum Auftakt des Oktoberfestes in München zur Vorsicht aufgerufen. „Ich möchte kein Spielverderber sein: Aber wer die Wiesn besucht, sollte trotzdem aufpassen. Vorerkrankten ist ein Besuch auf jeden Fall abzuraten. Und alle anderen sollten sich vor einem Zeltbesuch aus Rücksicht auf andere testen lassen“, sagte der SPD-Politiker am Samstag der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Corona-Pandemie.

Dass das Riesenvolksfest wieder stattfinde, sei vertretbar. «Die Impfbereitschaft, das Verständnis für die Maßnahmen, die Vorsicht der Bevölkerung machen es möglich.» Lauterbach selbst hat nach Angaben seines Ministeriums eine Einladung zur Wiesn aber ausgeschlagen.

dpa/mck

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