Zwei Festnahmen in München

Unerlaubte Einreise per Güterzug

München - Von mehreren Personen, die am Samstagmorgen (13. Januar) mit einem Güterzug am Rangierbahnhof Nord angekommen sind, konnten Bundes- und Landespolizei zwei von ihnen, Migranten aus Afrika, aufgreifen.

Gegen 6.15 Uhr meldete ein DB-Mitarbeiter mehrere betriebsfremde Personen am Rangierbahnhof München Nord an die Bundespolizei. Nach seinen Beobachtungen befanden sich rund fünfzehn vermeintliche Migranten am Rangierbahnhof. 

Komplizen können flüchten

Bei der Absuche durch Streifen der Bundes- und Landespolizei konnten lediglich noch zwei Migranten, ein 26-Jähriger aus Senegal und ein 24-Jähriger aus Nigeria, angetroffen werden. Die anderen konnten sich unerkannt vom Betriebsgelände ins Stadtgebiet entfernen und wurden auch im Rahmen einer Nahbereichsfahndung nicht mehr festgestellt.

Afrikaner klagt über Schmerzen

Ermittlungen ergaben, dass die Personen gemeinsam mit dem Güterzug 62826 aus Verona in das Bundesgebiet einreisten. Ein Migrant klagte beim Aufgriff über Schmerzen in den Beinen und im Bereich des Bauches. Angeforderte Mitarbeiter des Rettungsdienstes diagnostizierten jedoch keine akuten Verletzungen bzw. Erkrankungen. 

Beide Migranten äußerten ein Schutzersuchen in Deutschland. Aufenthaltslegitimierende Dokumente konnten nicht vorlegen werden. Die weitere Bearbeitung übernahm das Polizeipräsidium München. Der Bahnverkehr wurde durch die Fahndungsmaßnahmen nicht beeinträchtigt.

Pressemitteilung Bundespolizei München

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion München

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