Ex-Leiter von Musikhochschule in München vor Gericht

Ist ER ein Vergewaltiger? Ehefrau: "Prozess hat unser Leben ruiniert!"

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Sie hält zu ihm: Amelié S.-M. zeigt sich mit Ehemann Siegfried auf ihrer Internetseite.

München - Dem ehemaligen Leiter der Musikhochschule Siegfried M. (63) droht wegen Vergewaltigungsvorwürfen eine lange Haftstrafe. Seine Frau kämpft nun öffentlich für ihn.

Nicht nur der bekannte Professor leidet unter der mittlerweile zweiten Anklage - auch seine Frau Amelié (50) hat schwer an den Sex-Vorwürfen gegen Siegfried M. zu tragen. Das berichtet unser Partnerportal merkur.de. Auf ihrer Webseite hat sie sie sich dazu geäußert. "Ich bin nur eine Frau, die um die gestohlene und vorsätzlich ruinierte Ehre ihres über alles geliebten Ehemannes kämpft", schreibt die Schauspielerin und Opernsängerin. Ihr Mann sei "weitgehend aus Karriere und Gesellschaft gemobbt" worden. Der Strafprozess vor dem Landgericht habe "unsere gemeinsame Existenz nahezu vollständig zerstört". Auch sie selbst sei persönlich attackiert worden.

Bereits im Mai 2016 war Siegfried M. am Amtsgericht wegen sexueller Übergriffe auf frühere Kolleginnen verurteilt worden. Seine Strafe: 15 Monate Haft auf Bewährung und 25.000 Euro Geldstrafe. Im Urteil hatte ihn der Richter als "Grapscher" bezeichnet. Im März korrigierte das Landgericht die Strafe auf neun Monate zur Bewährung. "Ich habe nie Gewalt oder Bedrohungen angewendet oder eine Hilflosigkeit ausgenutzt", hatte der Musiker im Prozess gesagt - aber die Richter glaubten den Aussagen der Frauen. Läuft das im aktuellen Gerichtsprozess ähnlich, drohen M. bis zu 15 Jahren Haft.

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