Angeklagter weist Vorwürfe zurück

Fall Jennifer V.: Zweiter Prozesstag - 21 Zeugen geladen

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München/ Kufstein - Am Freitag kommt es vor dem Münchener Landgericht zum zweiten Prozesstag im Fall um den mysteröisen Tod der 26-jährigen Jennifer. 21 Zeugen sollen vernommen werden, nachdem am Donnerstag bereits die Anklage verlesen wurde und sich der Angeklagte zu den Vorwürfen äußerte. 

Es gab einige, die mit einem Geständnis des Schwiegervaters zum ersten Prozesstag gerechnet hatten, doch dieser bleibt dabei, dass er nichts mit dem Verschwinden und den Tod seiner Schwiegertochter zu tun hat. Auch wenn seine Erklärungsversuche und Rechtfertigungen etwas plump und einfallslos klangen, gibt es keine eindeutigen Beweise die den 43-Jährigen überführen. 

Es handelt sich um einen klassischen Indizienprozess. Aber die ersten belastenden Aussagen kamen bereits aus "den eigenen Reihen". Sowohl sein Frau als auch sein Sohn können sich vorstellen bzw. sind davon überzeugt, dass der Mann mit dem Tod der jungen Serbin etwas zu tun haben muss. Im Laufe des Tages sollen 21 weitere Zeugen angehört werden. 

Jennifer war am 2. Februar des letzten Jahres spurlos verschwunden. Rund zwei Monate später wurde dann ihre Leiche bei Kirchbichl aus dem Inn gezogen.

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