Eine Fichte aus dem Salzachtal für München

Großer Auftritt zum Abschied: Der Christbaum am Marienplatz kommt aus Burghausen

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Aufstellen des Christbaums vor dem Rathaus in München
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München/Burghausen – 62 Jahre ist sie alt geworden, die Fichte von Annemarie und Georg Rott aus dem Salzachtal. Aus Sicherheitsgründen musste sie aus dem Garten weichen. Bevor sie aber den Weg allen Holzes geht und im Kachelofen landet, gibt’s für die Tanne aber noch einen großen Auftritt.

Update am Mittwoch um 13.15 Uhr:

Der Baum, es ist nicht wie fälschlicherweise angenomen ein Tanne sonder eine Fichte, ist auf dem Münchner Marienplatz angekommen und steht

Der Christbaum am Marienplatz kommt aus Burghausen

Zur vollen Pracht kommt das Gewächs aus dem Salzachtal am 27. November zum Start des Christkindlmarktes im Herzen der Landeshauptstadt.

Erstmelduing:

Im Oktober war die Entscheidung gefallen: Die Fichte von Annemarie und Georg Rott wird Christbaum auf dem Münchner Marienplatz. Sie sei sehr üppig geworden im Garten und es habe Baumwurfgefahr bestanden. Ergo musste sie weg. Emotional ist das sicher nicht ganz einfach gewesen, hatten Annemarie und Georg Rott die Fichte doch 1969 nach ihrer Heirat vor ihrem neu gebauten Haus gepflanzt. Da war das Bäumchen gerade 14 Jahre alt.

Ein großer Auftritt zum Abschied

So bekommt (der Baum) zum Schluss auch noch einen großen Auftritt. Das freut mich“, zitierte die Stadt Burghausen Annemarie Rott in der entsprechenden Pressemeldung, als feststand, dass genau diese Fichte/Tanne (so genau wusste man das damals offenbar nicht) Christbaum auf dem Marienplatz wird. Von Dienstag auf Mittwoch wurde sie in die Bayerische Landeshauptstadt transportiert.

Heute Morgen in München: Die Sonne streicht über die Dächer rund um den Marienplatz. Die Fichte von Annemarie und Georg Rott wird aufgestellt. Erste Buden für den Christkindlmarkt werden angeliefert. Oberbürgermeister Dieter Reiter schreibt auf Facebook: „Am Marienplatz weihnachtet es schon sehr“.

Auch die Delegation aus Burghausen fieberte mit auf dem Marienplatz:

Richtig in Szene gesetzt wird der Christbaum auf dem Marienplatz am 27. November. Dann beginnt der Christkindlmarkt im Herzen der Landeshauptstadt und die Tanne wird illuminiert. Das bedeutet Glühwein und Co. unter dem Christbaum aus dem Salzachtal.

War es das?

Nein. Einem Sprecher der Stadt München zufolge werden die Christbäume nicht automatisch zu Brennholz. Sie werden von der Feuerwehr begutachtet und so kommt es, dass die Tanne von Annemarie und Georg Rott vielleicht im kommenden Frühjahr einen weiteren „letzten“ Auftritt hat. Dann wird sie nämlich zum Maibaum einer der Umlandgemeinden im Speckgürtel der Landeshauptstadt.

Quelle: innsalzach24.de

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