In einem Hostel in München

Betrunkener Mann (28) stürzt aus Fenster im dritten Stock - schwer verletzt

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Trudering/München - Ein schrecklicher Unfall hat sich in der Nacht zum Donnerstag (Christi Himmelfahrt) ereignet. Ein 28-Jähriger stürzte aus einem Fenster und überlebte schwer verletzt.

Update, 2. Juli, 13.04 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Bereits am Donnerstag, den 30. Mai, gegen 1.30 Uhr morgens, stürzte ein 28-jähriger Mann aus dem dritten Stock eines Hostels in der Nähe des Schatzbogens aus dem Fenster in den dortigen Innenhof. Ein Mitarbeiter des Hostels bemerkte die am Boden liegende Person und verständigte den Notruf. 

Bei dem Sturz aus etwa 13 Metern Höhe zog sich der 28-Jährige schwerste Verletzungen zu und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ursache des Sturzgeschehens ist bislang nicht abschließend geklärt. 

Nach bisherigen Erkenntnissen war das Zimmer zum Sturzzeitpunkt mit dem Verletzten sowie drei weiteren schlafenden Personen belegt. Alle vier Personen waren zum Zeitpunkt des Sturzes alkoholisiert, ein Hinweis auf ein Fremdverschulden liegt nicht vor. Die Ermittlungen des zuständigen Kommissariats 13 dauern noch an.

Erstmeldung

Gegen 1.30 Uhr entdeckte der Gast eines Hostels einen schwer verletzten Mann im Innenhof und informierte die Notrufleitstelle. Nach einer Erstversorgung vor Ort, brachten die Einsatzkräfte den 28-Jährigen in eine Klinik. Dort wurde er notoperiert und schwebt seitdem in Lebensgefahr. Bei dem Sturz erlitt er eine Hirnblutung, innere Verletzungen und mehrere Knochenbrüche.

Laut bisherigen Informationen stürzte der Mann aus dem dritten Stock eines Truderinger Hostels. Warum der Mann jedoch aus zwölf Metern in die Tiefe stürzte ist nach wie vor unklar. Münchner Medien berichteten zuerst, dass er im Rahmen einer privaten Feier aus dem Fenster stürzte, während seine Freunde alles mitansehen mussten. Die Polizei konnte dies bisher nicht bestätigen.  Es könnte auch sein, dass die anderen Gäste währenddessen im Zimmer schliefen.

Aktuell ermittelt die Polizei in alle Richtungen, da auch eine Straftat bisher nicht ausgeschlossen werden kann.

mh

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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