Mit Giftpfeilen Tiere beschossen

Münchner Polizei sucht gemeinen Tauben-Quäler

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München - Erst vor 10 Tagen schockte uns die Meldung, dass ein Igel durch eine Bierbank geteilt wurde und qualvoll starb. Nun ist im Raum München ein weiterer Tierquäler unterwegs:

Eine Münchnerin erstattete bei der zuständigen Polizeiinspektion 43 (Olympiapark) Anzeige, da sie erstmals im August 2015 verletzte Tauben im Olympiapark festgestellt hatte.

Diese Tauben waren mit Blasrohrpfeilen angeschossen worden. Der Anzeigeerstatterin gelang es, ein Tier einzufangen und es medizinisch versorgen zu lassen.

Dieser Pfeil konnte einem Tier entfernt werden

Auch am 11. und 12.05.2016, stellte sie erneut verletzte Tauben im Olympiapark fest und dokumentierte dies fotografisch. Zudem fanden weitere Zeugen Blasrohrpfeile in der Wand eines Anwesens am Helene-Mayer-Ring. Möglicherweise werden die Pfeile von dort aus auf die Tauben verschossen.

Die Münchner Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen eines Vergehens gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 67, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

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