Polizei mit Videosystem unterwegs

BMW-Fahrer rast mit 130 km/h durch München - irre Begründung

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München - Mit bis zu 130 km/h bretterte ein 25-jähriger BMW-Fahrer Freitagnacht über den Innsbrucker Ring in München. Fadenscheiniger könnte seine Begründung nicht sein.

Zivilbeamten der Münchner Verkehrspolizei wurden in der Nacht zum Freitag gegen 2.50 Uhr auf den schwarzen BMW aufmerksam: Viel zu schnell raste er in südlicher Richtung über den Innsbrucker Ring, wobei er vor den festinstallierten Blitzern jeweils abbremste.

Das im zivilen Fahrzeug der Polizeibeamten verbaute Videosystem konnte in der Chiemgaustraße eine Spitzengeschwindigkeit von 131 km/h messen.

Die errechnete Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 122 km/h. Nach der Anhaltung des Pkw gab der 25-jährige Fahrer an, dass er noch vor Ladenschluss zu einem Schnellrestaurant in der Chiemgaustraße wollte.

Aufgrund der deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitung von 55 km/h, bei erlaubten 60 km/h, erwartet den 25-Jährigen nun ein Bußgeld in Höhe von 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot.

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal daraufhin, dass die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine der häufigsten Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit getöteten und schwerverletzten Verkehrsteilnehmern darstellt.

mh/Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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