Schauspielerin ringt um ihr Leben

Freund von Christine Kaufmann: „Es gibt keine Hoffnung mehr“

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München - Christine Kaufmann liegt im Koma - und wacht wohl nicht mehr auf. Die schreckliche Diagnose: Leukämie. In einem Interview schockiert ihr ältester Freund nun Freunde und Fans mit den Worten: "Es gibt keine Hoffnung mehr."

Die Nachricht schockierte nicht nur die deutsche Schauspiel-Szene: Film-Legende Christine Kaufmann liegt im Koma. Vergangene Woche soll sie zusammen gebrochen und in eine Münchner Klinik eingeliefert worden sein. Die Diagnose: Christine Kaufmann hat Leukämie und eine Blutvergiftung.

Kaufmanns Familie soll ihr im Münchner Krankenhaus zur Seite stehen, darunter auch ihre Töchter Allegra und Alexandra aus der Ehe mit Hollywood-Star Tony Curtis. Im Interview mit unserem Partnerportal tz.de sagte Christine Kaufmanns Bruder - Hans-Günther Kaufmann (73): "Ihr Leben liegt jetzt in Gottes Hand." 

„Auf ein Wunder kann man immer hoffen.“

Offenbar hat die Schauspielerin  von ihrer Krankheit gewusst, diese Last aber weitgehend allein getragen; vielleicht auch verdrängt, weil es so viel zu tun gab. Es ging ihr schon seit Wochen nicht mehr gut – eine Lungenentzündung hatte ihr Anfang des Jahres sehr zugesetzt. „Christine war sehr erschöpft und mit den Kräften am Ende“, berichtet ihr Bruder, der tief traurig und erschüttert ist und mit Gebeten um das Beste für seine Schwester bittet. „Auf ein Wunder kann man immer hoffen.“ Seit dem Notarzt-Einsatz war Christine Kaufmann nicht mehr ansprechbar, „aber ihre Seele nimmt auf, dass wir alle bei ihr sind“, so ihr Bruder im tz-Interview weiter. Kein Familienmitglied wollte sich zum aktuellen Zustand der Golden-Globe-Gewinnerin äußern. „Sie hat Rummel genug gehabt in ihrem Leben“, sagte ihr Bruder noch am Sonntag der tz.

"Ich kann es innerlich nicht glauben." 

Christine Kaufmanns ältester Freund - Diether Baron von Engel-Erlenbach - hatte für Freunde und Fans nun schlimme Nachrichten: "Es gibt keine Hoffnung mehr", sagte er im Interview mit RTL. Wie Diether Baron von Engel-Erlenbach im Telefon-Interview mit RTL erklärt müssen nun ihre beiden Töchter entscheiden, wann die Ärzte die lebenserhaltenden Apparate abstellen. „Alexandra und Allegra müssen jetzt entscheiden, wann die Maschinen abgestellt werden. Es wurde nochmal eine Chemotherapie gemacht, dann ist ihr Kreislauf zusammengebrochen. Seither ist sie nicht mehr aufgewacht. Es gibt keine Hoffnung mehr. Einfach schrecklich! Ich kann es innerlich nicht glauben." 

Christine Kaufmann war noch bei einem TV-Auftritt vor wenigen Tagen nicht anzumerken, wie schlecht es ihr geht. Was sie dort über Tod und Trauer sagte, lesen Sie hier auf unserem Partnerportal tz.de.

mh

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