Vorsicht, Wintersportler!

Nach Orkan und Neuschnee: Lawinengefahr über Ostern

München - Skifahren neben den Pisten ist in diesen Tagen sehr riskant. Das Orkantief „Niklas“ und Neuschnee haben zu Ostern die Lawinengefahr in den höheren Lagen der Alpen hochgetrieben.

Das Wetter der vergangenen Tage sorgt über Ostern für eine heikle Lawinenlage. Teils seien 30 bis 100 Zentimeter Neuschnee gefallen, berichtete der Deutsche Alpenverein (DAV). Die Lawinen-Warnstufe wurde am Donnerstag vielerorts erneut angehoben.

In den Allgäuer, Ammergauer und Werdenfelser Alpen wurde für Höhen oberhalb von 1800 Metern die Warnstufe vier auf der fünfteiligen Skala ausgegeben. „An vielen Hängen ist es wahrscheinlich, dass mit geringer Zusatzbelastung Schneebretter ausgelöst werden können“, hieß es. Große Gefahr herrschte auch in den meisten Gebieten Österreichs sowie im Osten der Schweiz. In Südtirol wurde erhebliche Gefahr gemeldet, das entspricht Stufe drei - auch dort wurde ein Anstieg nicht ausgeschlossen.

Für die Ostertage riet der DAV, auf flache, vielbegangene Touren auszuweichen und auf steile Varianten zu verzichten. Steilhänge ab 30 Grad Hangneigung und Rinnen sowie Mulden seien zu meiden. „Touren abseits gesicherter Pisten und Wege sollten in den nächsten Tagen nur wohlüberlegt und gut geplant angegangen werden.“

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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