Tödliche Schießerei in Neu-Ulm

Tatverdächtige hüllen sich in Schweigen

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DieTatverdächtigen sitzen in U-Haft, machen aber keinerlei Angaben.

Neu-Ulm - Einen Monat nach den tödlichen Schüssen in Neu-Ulm liegen die Hintergründe der Tat weiter im Dunkeln. Auch die Tatwaffe wurde bisher noch nicht gefunden.

Die Polizei hat drei Tatverdächtige gefasst, darunter zwei Brüder. Ihnen wird ein gemeinschaftlich begangenes Tötungsdelikt vorgeworfen. Die 21 und 26 Jahre alten Männer sitzen in Untersuchungshaft. „Sie machen alle drei keine Angaben“, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch.

Am 16. Dezember waren zwei Mitarbeiter einer Security-Firma auf offener Straße niedergeschossen worden. Ein 31-Jähriger aus dem Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg starb wenige Stunden später. Sein zehn Jahre älterer Begleiter wurde schwer verletzt. Den Angaben zufolge konnte er inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Dem Vorfall soll eine vereinbarte Aussprache zwischen vier Personen aus dem Rotlichtmilieu und drei Mitgliedern einer regionalen Rockergruppe vorausgegangen sein.Das Gespräch eskalierte.

dpa

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