Augsburger Polizistenmord

Nebenkläger wollen lebenslange Haft

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Einer der beiden Angeklagten, die in der Nacht zum 28.10.2011 einen Polizisten erschossen haben sollen, wird am 28.02.2013 in Handfesseln von Polizisten in den Verhandlungssaal des Landgerichts Augsburg geführt.

Augsburg - Auch die Nebenkläger im Augsburger Prozess um den Mord am Polizisten Mathias Vieth haben für den Angeklagten die Höchststrafe verlangt: lebenslänglich.

Die Anwälte der Witwe und der Schwester Vieths sowie der bei der Tat verletzten Kollegin des Beamten schlossen sich am Mittwoch vor dem Landgericht Augsburg der Forderung der Staatsanwaltschaft an. Die Ankläger hatten vor einer Woche lebenslange Haft wegen Mordes verlangt. Zudem beantragten sie die anschließende Sicherungsverwahrung des 58-Jährigen.

Er soll gemeinsam mit seinem Bruder im Oktober 2011 nach einer Verfolgungsjagd den 41 Jahre alten Polizisten im Augsburger Stadtwald erschossen haben. Auch die Verteidiger sollten am Mittwoch noch ihr Plädoyer halten. Das Urteil ist für 27. Februar vorgesehen.

dpa

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