Ausbau der Strecke Nürnberg-Berlin

Neue Röhre soll Bayerns ältesten Bahntunnel entlasten

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Die Tunnelbaustelle, hier ein Bild vom Abschnitt im Rödental aus dem Februar.

Erlangen - Eine neue zweigleisige Tunnelröhre bei Erlangen soll Bayerns ältesten Bahntunnel entlasten. Mit einer Sprengung durchschlugen am Donnerstag Arbeiter den letzten Meter bis zum Tunnelende.

Bei einer anschließenden Feier sprach der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) von einem „Lichtblick für die bayerische, deutsche und europäische Verkehrsinfrastruktur“. Mit dem Bau des zweiten Tunnels unter dem Erlanger Burgberg rücke eine Fahrtzeitverkürzung zwischen Nürnberg und Berlin um zwei Stunden näher. Von 2017 an sollen ICE-Züge für die Strecke Nürnberg-Berlin nur noch drei Stunden brauchen.

Vom Wegfall des Erlanger Bahn-Nadelöhrs soll auch der S-Bahn-Verkehr nach Bamberg profitieren. Der bestehende Burgbergtunnel stammt aus dem Jahre 1844.

dpa

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