Neue Technologie für Verbrecherjagd

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Innenminister Joachim Herrmann ( CSU)

München - Eine neue Erkennungstechnologie soll der Polizei künftig bei der Verbrecherjagd unter die Arme greifen. Damit wird es Verdächtigen noch schwieriger gemacht unerkannt zu bleiben.

Fingerabdrücke rasch digital erfassen und Lichtbilder innerhalb von Minuten mit der Datenbank abgleichen - die Polizei in Bayern geht mit einer neuen Erkennungstechnologie auf Verbrecherjagd. Mit dem “Erkennungsdienst Digital“, kurz “ED-DI“, sei es möglich, noch effizienter und präziser nach möglichen Tätern im Datenbestand zu suchen, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch in München.

“Wir machen es den Tätern noch viel schwerer, unentdeckt zu bleiben.“ Die neue Software wurde im Juli eingeführt. Bislang wurden Personendaten in verschiedenen EDV-Systemen erfasst. Mit der Recherche können nach Angaben von Herrmann jährlich etwa 1000 Verursacher verdächtiger Spuren in Bayern identifiziert werden.

dpa

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