Diebestour in Neufahrn

Gaunerduo bricht sieben Kleintransporter auf

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Das von der Polizei sichergestellte Diebesgut

Neufahrn - In der Nacht konnten sie noch knapp der Neufahrner Polizeistreife entwischen, aber am frühen Morgen klickten dann die Handschellen - kurz vor der tschechischen Grenze.

Sieben Kleintransporter geknackt

Ein rumänisches Gaunerduo ging in der Nacht von Mittwoch, den 18. April auf Donnerstag 19. April auf große Einbruchtour im Ortsgebiet Neufahrn. Insgesamt wurden sieben Kleintransporter aufgebrochen und daraus die dort eingelagerten Werkzeuge entwendet. Wohl bei der letzten Tat, wurden sie dann von einer Passantin gestört, die dann die Polizei verständigte. 

Die bereits aus diesem Kleintransporter herausgeholten Werkzeugkoffer ließen die Täter kurzerhand zurück und flüchteten, die Koffer wurden anschließend einer Spurensicherung unterzogen. Die eingeleitete Fahndung nach dem flüchtigen Duo und ihrem dunklen Fahrzeug verlief zunächst erfolglos. Im Laufe des Vormittags meldeten sich bei der Polizei Neufahrn schließlich immer mehr Geschädigte, deren Kleintransporter aufgebrochen wurden.

Werkzeug gestohlen

Noch während der Aufnahmen erreichte die Neufahrner Polizei dann die Mitteilung, dass Schleierfahnder der Polizei Waidhaus kurz vor der Grenze nach Tschechien einen dunklen Opel Zafira mit französischer Zulassung kontrolliert hatten. In diesem konnten zahlreiche Werkzeuge (Bohrmaschinen, Schleifgeräte namhafter Hersteller) festgestellt werden, zu deren Herkunft die beiden Fahrzeuginsassen widersprüchliche Angaben machten. 

Noch vor Ort wurden die beiden Rumänen, 33 und 19 Jahre alt, vorläufig festgenommen und schließlich mitsamt des Diebesgutes, dass zwischenzeitlich größtenteils zweifelsfrei den hiesigen Taten zugeordnet werden konnte, der Polizei Neufahrn überstellt.

Sach- und Diebstahlschaden von rund 20.000 Euro

Da die beiden Täter auch noch gefälschte Fahrzeugdokumente mit sich führten, wird gegen sie wegen Urkundenfälschung ermittelt. Wegen der begangenen Werkzeugdiebstähle werden beide auch am 20. April einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Unterbringung in einer Justizvollzugsanstalt anordnete. 

Der verursachte Sachschaden an den angegangenen Kleintransportern beträgt etwa 1.500 Euro, der Wert des Werkzeugs wird derzeit mit etwa 18.000 Euro angegeben.

Ob Zusammenhänge zu weiteren Taten bestehen, bedarf derzeit noch der weiteren Abklärung durch die Neufahrner Polizei.

Pressemeldung Polizeiinspektion Neufahrn

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