Noch immer keine Spur von Miladin G.

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Nußdorf am Haunsberg - Zwei Tage nach dem Mord an einer 41-jährigen Bosnierin fehlt von ihrem Ehemann, dem mutmaßlichen Täter Miladin G., weiter jede Spur.

Allerdings verdichten sich nach der Obduktion der Leiche die Hinweise, dass tatsächlich Miladin G. der Täter sein muss. "Die am Sonntag im Prosekturraum des Gerichtsmedizinischen Institutes Salzburg durchgeführte Obduktion ergab folgendes Ergebnis: Massives, stumpfes Schädel-Hirn-Trauma mit Zertrümmerung der Schädelbasis. Man geht von mindestens 10 Schlägen aus die gegen Arme und vorwiegend den Schädel der Frau geführt wurden", heißt es von Seiten der Polizei.

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Miladin G. weiter auf der Flucht

Wie das Landeskriminalamt bereits am Wochenende erklärte, soll das Ehepaar sich gestritten haben, woraufhin der seit drei Jahren arbeitslose Mann durchgedreht sein muss. Nachbarn hatten die Polizei verständigt. Einer war sogar dem mutmaßlichen Täter kurze Zeit gefolgt, als der mit einem schwarzen Audi Q5 flüchtete.

Am Sonntag war der Lenker eines Audi Q5 daraufhin bei einer großangelegten Suchaktion angehalten worden und man dachte schon, den Mörder gefasst zu haben. Doch es stellte sich bald heraus, dass dieser Fahrer nichts mit dem Fall zu tun hatte. Es wird spekuliert, dass der Mann versucht, sich in Richtung seiner Heimat Bosnien- Herzegowina abzusetzen.

Mord in Nußdorf/Oberndorf

Im Laufe des Tages sollen am Montag die beiden Buben des Ehepaares verhört werden. Sie sollen zum Tatzeitpunkt im Europark einkaufen gewesen sein und werden noch immer vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut.

Rubriklistenbild: © Aktivnews/LKA Salzburg

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