Tragischer Bergunfall im Ammergebirge

Landsberger (29) stürzt bei Gratüberschreitung in steilem Gelände in den Tod

Ein 29-Jähriger aus Landsberg am Lech stürzte bei einer Bergtour aus ungeklärter Ursache schwer. Er konnte im schwierigen Gelände nur noch tot geborgen werden.

Die Pressemeldung der Polizei im Wortlaut:

Oberammergau - Am Sonntagnachmittag, 14. Februar, kam ein 29-jähriger Bergsteiger aus dem Raum Landsberg am Lech bei einer Gratüberschreitung vom „Brunnenkopf“ in Richtung „Kleiner Klammspitze“ ums Leben. Er stürzte aus noch ungeklärter Ursache in steilstem Gelände über eine weite Strecke ab und erlag dabei seinen Verletzungen.

Der junge Mann brach am späten Vormittag allein von Linderhof zu seiner Bergtour auf. Als er nach 16 Uhr nicht mehr erreichbar war, wurde die Integrierte Leitstelle Oberland per Notruf verständigt. An den sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen waren die Bergwachten des Ammertales, Oberammergau, Unterammergau, Bad Kohlgrub, die Alpine Einsatzgruppe der Polizei, zwei Polizeihubschrauber und die Feuerwehr Oberammergau beteiligt. Insgesamt waren 35 Personen im Einsatz.

Gegen 20 Uhr wurde der Vermisste mit Hilfe einer Wärmebildkamera von der Besatzung des Polizeihubschraubers entdeckt. Das Erreichen des Vermissten gestaltete sich sehr schwierig. Zuerst erreichten ihn Einsatzkräfte der Bergwacht zu Fuß, wenig später der Notarzt und ein weiterer Bergretter mit Hilfe des Polizeihubschraubers. Vor Ort konnte nur noch der Tod des Bergsteigers festgestellt werden.

Die anschließende Bergung wurde mit Hilfe des Polizeihubschraubers durchgeführt. Über die näheren Umstände des Unfalles ist noch nichts bekannt. Die polizeilichen Ermittlungen werden von einem Polizeibergführer der Polizeistation Oberammergau geführt.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Oberammergau

Rubriklistenbild: © Patrick Seeger/dpa

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