Schrecklicher Unfall bei Oberammergau

Bergsteiger stürzt 50 Meter in den Tod: Opfer nun identifiziert

Oberammergau - Am Donnerstag stürzte ein Bergsteiger am Aufacker rund 50 Meter über steiles Gelände ab und starb. Da die Polizei zunächst dessen Identität nicht feststellen konnte, wurde eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet. Inzwischen steht fest, wer der Tote ist:

UPDATE, Samstag, 10.05 Uhr - Toter inzwischen identifiziert

Wie berichtet, hatten Wanderer am Donnerstag, 18. Juli, im Ammergebirge im Bereich Aufacker/"Lainegraben" eine leblose Person gefunden, die noch vor Ort verstorben war. Nach dem Stand der bisherigen Ermittlungen durch einen Polizeibergführer der Polizeistation Oberammergau deutet alles darauf hin, dass sich der Verunglückte bei einem Sturz über steiles Waldgelände die folgenschweren Verletzungen zugezogen hatte. Die genauen Umstände sind derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Untersuchungen.

Der Tote konnte zunächst nicht identifiziert werden, weshalb auch mittels einer Öffentlichkeitsfahndung um Hinweise gebeten wurde. Am Abend des 20. Juli meldete sich eine Angehörige, die den Mann vermisste. Die weiteren Überprüfungen führten zur zweifelsfreien Identifizierung des Toten. Bei ihm handelt es sich um einen 75 Jahre alten Mann, der im Landkreis einen Wohnsitz hatte.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Die Erstmeldung:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am Donnerstag, 18. Juli, fanden Wanderer gegen 18.20 Uhr südwestlich des Aufackers im sogenannten „Lainegraben“ eine leblose männliche Person. Den ersten Ermittlungen zufolge ging ein Bergunfall, ein Sturz von etwa 50 Metern über steiles Waldgelände in ein mit Felsen verblocktes Bachbett, voraus. Die näheren Umstände sind zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht umfassend geklärt.

Die Bergwanderer leisteten sofort Erste Hilfe und führten Reanimationsmaßnahmen bis zum Eintreffen der Bergwacht Oberammergau und des Notarztes durch. Dies blieb leider erfolglos, der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Die Identität des Toten ist bislang nicht geklärt!

Zeugen zufolge, die ihn im vorausgegangenen Aufstieg zum Gipfel des Aufackers trafen, sprach er hochdeutsch und kannte sich im Gebiet gut aus. Er gab an, wenn möglich diese Runde über den Aufacker und den Abstieg über den Hebammsberg „möglichst einmal in der Woche zu machen“.

Die Ermittlungen werden von der Polizeistation Oberammergau geführt. Sachdienliche Hinweise zur Identifizierung des Toten oder zum Unfallgeschehen werden unter der Telefonnummer (08822) 945 830 erbeten.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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