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Berchtesgadener Junge (13) tut sein bestes

Aushändigung der „Öffentlichen Anerkennung für eine Rettungstat“ durch Dr. Konrad Schober

Auch ein „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt“ vergab der Regierungspräsident. Eine Auflistung der geehrten Personen aus Oberbayern finden Sie nachfolgend, einschließlich der jeweiligen Laudatio von Regierungspräsident Dr. Konrad Schober. Es gilt das gesprochene Wort.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Das „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt“ erhält:

Ursula Grathwohl-Akbay, (Landeshauptstadt München)

Sehr geehrte Frau Grathwohl-Akbay,
Seit mehr als 15 Jahren engagieren Sie sich für die „Grünen Damen und Herren“ in München, die – so genannt wegen ihrer lindgrünen Kittel, die ein Johanniterkreuz ziert – in Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen ehrenamtlich die Pflege und Seelsorge z. B. durch Besuchsdienste, Gespräche und Spaziergänge mit Kranken und Senioren unterstützen.

2005 begannen Sie mit Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Klinik der Barmherzigen Brüder in München. Später haben Sie die Organisationsleitung der „Grünen Damen und Herren“ in der HeliosKlinik München West übernommen. Einen Dienst, den Sie bis heute höchst engagiert und erfolgreich ausüben. Von 2013 bis Ende 2020 waren Sie die Gesamtleiterin der „Grünen Damen und Herren“ in München. Sie haben in dieser Führungsposition eine herausragende Arbeit geleistet. Mit viel Engagement und Herzblut kamen Sie Ihren Aufgaben nach, sei es die Einrichtung neuer Dienste in weiteren Kliniken, der Organisation von Jahresausflügen oder die alltägliche Verwaltungsarbeit.

Bis heute sind Sie eine wertvolle Unterstützung und haben immer ein offenes Ohr für alle Anliegen. Für Ihre Erfahrung, Ihre Freundlichkeit, aber auch für Ihr bewundernswertes Namensgedächtnis werden Sie sehr geschätzt. Doch damit nicht genug: Bescheiden und uneigennützig, wie es Ihre Art ist, haben Sie mit Ihren Anregungen in den letzten Jahren zahlreiche Ehrenzeichen für andere Ehrenamtliche auf den Weg gebracht. Ich freue mich, dass Sie angesichts Ihres großartigen Engagements nun auch selbst höchst verdient diese hohe Auszeichnung verliehen bekommen.

Die „Öffentliche Anerkennung für eine Rettungstat“ erhalten:

Franz Gregori, (Pähl, Landkreis Weilheim-Schongau)

Sehr geehrter Herr Gregori,
am Morgen des 14. Mai 2021 waren Sie zum Angeln auf dem Ammersee unterwegs. Dabei bemerkten Sie, dass ein anderes Boot unbesetzt war und vermeintlich herrenlos im See trieb. Sie ruderten an das Boot heran, um nachzusehen, was los sei. Sie entdeckten einen Angler, der aus dem Boot ins Wasser gefallen war und sich nicht mehr aus seiner verzweifelten Notlage heraus zurück ins Boot retten konnte.

Aber immerhin reichten seine Kräfte noch, um sich an Ihrem Boot festzuhalten. Auf diese Weise schleppten Sie ihn in zwanzig – für Sie sicherlich anstrengenden – Minuten zum circa 400 Meter entfernten Ufer. Dort konnte er von weiteren Zeugen erstversorgt und dann dem Rettungsdienst übergeben werden. Durch Ihr beherztes und umsichtiges Handeln haben Sie das Leben dieses Anglers gerettet.

Moritz Weidensee, (Berchtesgaden, Landkreis Berchtesgadener Land)

Lieber Moritz,
Du warst am 16. Mai 2019 auf dem Weg von der Schule nach Hause und hast hierbei einen bewusstlosen Mann aufgefunden. Nachdem Du den Mann nicht wecken konntest, bist Du sofort losgelaufen und hast Hilfe geholt. Ein Anwohner kam und versuchte den Mann wiederzubeleben, während Du per Handy den Kontakt zur Notruf-Zentrale gehalten hast.

Leider konnte dem Mann nicht mehr geholfen werden. Doch Du bist tapfer an seiner Seite geblieben. Trotz Deiner damals erst 13 Jahre hast Du in einer Dir völlig unbekannten Situation umsichtig und überaus vorbildlich gehandelt und das so gut, wie es – leider – sehr viele Erwachsene nicht tun würden. Deshalb verdient Dein hervorragender Einsatz unser aller Respekt und Wertschätzung.

Pressemitteilung Wolfgang Rupp, Regierung von Oberbayern

Rubriklistenbild: © dpa