Autokorso hat nicht automatisch Vorfahrt!

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Oberbayern - Nach dem CL-Finale wollen viele Fans den Sieg auch auf den Straßen feiern. Dabei sollten die Verkehrsteilnehmer aber einige Regeln beachten. 

Das mit Spannung erwartete Finale der Champions League am Samstagabend ist derzeit das bestimmende Thema. Die Fans stehen bereits in den Startlöchern, um das Spiel auf einer der zahlreichen regionalen Public-Viewing-Veranstaltungen zu verfolgen und anschließend den Sieg ihres Favoriten auf der Straße lautstark zu bejubeln. Um die stimmungsvolle Runde mit den feiernden Fans genießen zu können, sollten die Verkehrsteilnehmer allerdings einige Spielregeln beachten.

Polizei-Pressesprecher Stefan Sonntag bei Charivari :

O-TON

Der beliebte Autokorso jubelnder Fußballfans durch die Städte und Gemeinden hat nicht automatisch Vorfahrt. Bei aller Freude gelten weiterhin die Regeln des Straßenverkehrs und der Rücksichtnahme auf unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Auch bei Schrittgeschwindigkeit und in Feierlaune müssen die Verkehrsregeln eingehalten werden. Rote Ampeln überfahren oder Alkohol am Steuer sind absolut tabu. Die Polizei wird insbesondere bei Gefährdungen, groben Verkehrsverstößen oder Straftaten konsequent einschreiten.

Wer sich aus dem Fenster oder Schiebedach lehnt, um besser die großen Fahnen schwingen zu können, oder sich gar auf die Motorhaube setzt, gefährdet nicht nur sich und seine Gesundheit, sondern im Falle eines Unfalles auch seine Versicherungsansprüche. Im Übrigen ist für die ordnungsgemäße Besetzung des Fahrzeuges der Fahrzeugführer verantwortlich.

Relevante Aspekte für das Einschreiten der Polizei sind der Zeitpunkt und die Dimension des Autokorsos, das Verhalten der Teilnehmer und Zuschauer sowie die spezifischen, aus dem Autokorso resultierenden Gefahren, vor allem aufgrund der Vermischung mit Fußgängern. Ist die Gesundheit von Personen in Gefahr, wird die Polizei einschreiten.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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