Silvesterbilanz der Polizei für Südbayern

Jugendliche feuern mit Raketen auf Menschen - und treffen einen im Gesicht

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Die Tenne eines ehemals landwirtschaftlichen Anwesens in Freutsmoos wurde bei einem Brand am Neujahrsmorgen ein Raub der Flammen.

Oberbayern - Die Polizei zieht Bilanz: Das waren die Einsätze in der Silvesternacht. Überschattet wird das ansonsten verhältnismäßig friedliche Ereignis von einem tödlichen Autounfall in Böbing.

UPDATE, 2. Januar, 7 Uhr: 

In Buchloe im Landkreis Ostallgäu ist es in der Silvesternacht ebenfalls zu schwerwiegenden Zwischenfällen gekommen. Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, haben mehrere Jugendliche Silvesterraketen auf Menschen abgefeuert. Eine davon traf einen Anwohner im Gesicht, wie die Polizei inzwischen bekannt gegeben hat. Wie schwer die Person dabei verletzt wurde, ist derzeit unklar. Die Jugendlichen flüchteten nach dem Vorfall unerkannt. 


Außerdem wurden Böller in einen Briefkasten geworfen. In Lindau am Bodensee feuerte darüber hinaus ein Mann mit einer Schreckschusswaffe umher. Einen passenden Waffenschein konnte er jedoch nicht vorweisen. Deswegen wurde der Schütze von der Polizei entsprechend angezeigt.

Update, 16.10 Uhr: Schlägerei in Freilassing

In der Silvesternacht kam es in einer Diskothek in der Sägewerkstraße in Freilassing zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 22-jährigen Weilburger und einem 22-jährigen Freilassinger. Dabei schlug der Weilburger dem Freilassinger mit der Faust auf den Hinterkopf, sodass der Freilassinger ein Hämatom erlitt. 


Das Opfer wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus zur weiteren Untersuchung verbracht. Beide Beteiligte waren stark alkoholisiert. Einen Grund für die Auseinandersetzung konnte bzw. wollte keiner der Beteiligten nennen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Freilassing

Update, 14.45 Uhr: Raketen explodieren über Köpfe - Bilanz aus München

Wie gewohnt fiel die Silvesternacht für die Münchner Polizei auch diesmal arbeitsreich aus. Im Zeitraum vom 31.12.2019, 19 Uhr, bis 01.01.2020, 7 Uhr, fuhren die Beamten zu über 250 silvestertypischen Einsätzen. 

Es handelte sich hauptsächlich um Streitereien und Randalierer (32), Einsätze im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen (78), Brände (51), Ruhestörungen (47), Sachbeschädigungen (10) und Körperverletzungen (33). Am Friedensengel, dem Europaplatz und den angrenzenden Parkanlagen feierten ca. 4.000 Personen. 

Auf dem Marienplatz befanden sich um die 10.000 und im weiteren Altstadt-Fußgängerzonenbereich nochmals ca.10.000 Personen, um das neue Jahr friedlich zu begrüßen. In dem Bereich der Altstadt-Fußgängerzone, in dem es ein komplettes Feuerwerksverbot von 21:00 bis 02:00 Uhr gab, kam es nur zu wenigen vereinzelten Fällen von gezündeter Pyrotechnik. Einzelne dieser Fälle wurden von der Polizei mit Ordnungswidrigkeiten- Anzeigen geahndet. 

Am Odeonsplatz zündeten gegen 0.20 Uhr drei Männer (19, 22 und 18 Jahre alt) mehrere Raketen am Boden liegend an. Die Raketen flogen daraufhin in Richtung mehrere Personen, die vor der Feldherrenhalle standen. Die Raketen explodierten teils über den Köpfen der Menschen, wodurch diese erschraken und teilweise wegliefen. Verletzt wurde niemand. Die drei Männer konnten festgenommen werden. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und versuchter gefährlicher Körperverletzung. 

Nach einer ersten vorläufigen Einschätzung der Münchner Polizei hat sich die neue Regelung für Teile der Altstadt-Fußgängerzone in Verbindung mit dem taktischen Einsatzkonzept der Polizei bewährt. Die neuen Regelungen zum Gebrauch von Pyrotechnik innerhalb des Mittleren Rings (Umweltzone) und auf dem Viktualienmarkt gelten noch bis 24 Uhr.

Update, 13.40 Uhr - Tenne von Bauernhof in Palling wird Raub der Flammen

Die Tenne eines ehemals landwirtschaftlichen Anwesens in Freutsmoos wurde bei einem Brand am Neujahrsmorgen ein Raub der Flammen. Die Tenne brannte vollständig ab, das Wohnhaus wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag. Was das Feuer verursacht hat, steht noch nicht fest. Die Kriminalpolizei Traunstein hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 

Um 1.04 Uhr löste die Integrierte Leitstelle Traunstein Alarm für die Feuerwehren Freutsmoos, Palling, Trostberg sowie Kirchweidach und Tyrlaching (Lkr. Altötting) aus, ebenso eilten Vertreter der Kreisbrandinspektion, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG- ÖEL) aus Traunstein und der BRK-Rettungsdienst zur Brandstelle. Der Anbau des Anwesens in der Haigermooser Straße stand bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Vollbrand, so dass sich die Löschmannschaften darauf konzentrierten, das angrenzende Wohnhaus vor der Ausweitung des Feuers zu schützen. 

Atemschutztrupps versuchten ein Übergreifen des Feuers auf das Wohngebäude im Innenangriff zu verhindern. Währenddessen löschten zahlreiche Trupps die, in Flammen stehende Tenne, unterstützt von Drehleitern der Feuerwehren Palling und Trostberg. Trotz des Großeinsatzes der Wehren mit insgesamt über 100 Feuerwehrleuten konnte nicht verhindert werden, dass die Tenne niederbrannte und Ober- und Dachgeschoss des Wohnhauses beschädigt wurden. Während die meisten Feuerwehren gegen 3 Uhr wieder abrücken konnten, blieb die Ortsfeuerwehr Freutsmoos für Nachlöscharbeiten und als Brandwache bis zum Morgen vor Ort. 

Zu einem Kleinbrand, mit einem brennenden Gartenzaun und einer Hecke wurde die Feuerwehr Grassau gegen 2 Uhr ausrücken. Die Floriansjünger hatten das Feuer schnell gelöscht. Größerer Sachschaden entstand nicht. Am Silvesterabend gegen 22.15 Uhr wurde die Silvesterfeier der Aktiven der Feuerwehr Traunreut gestört. Sie mussten ausrücken und den Brand eines Altkleidercontainers am Traunring löschen. 

Die Floriansjünger hatten den Brand in kürzester Zeit unter Kontrolle und abgelöscht. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.

Pressemeldung Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Update, 13 Uhr - Jugendlichen explodiert Böller in der Hand

Die ehrenamtlichen Sanitäter der BRK-Bereitschaften Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Freilassing waren in der Silvesternacht aufgrund eines über mehrere Stunden hinweg allgemein erhöhten Einsatzaufkommens bei vier Notfällen zur Ergänzung des regulären Rettungsdienstes gefordert, wobei ab 1.50 Uhr vier zusätzliche Notfallkrankenwagen zeitweise gleichzeitig im Einsatz waren, und die Freiwilligen drei Notfall-Patienten retteten, darunter ein 13-jähriger Bub mit Finger- und Handverletzungen, dem in Freilassing ein Böller in der Hand explodiert war.

Über 70 Notfälle und Krankentransporte – schwer verletzter Böllerschütze in Maria Gern 

Der reguläre Rettungsdienst und Krankentransport im Landkreis war wegen gleichzeitiger Notfälle bereits mit allen Fahrzeugen im Einsatz, weshalb die Leitstelle Traunstein zur Ergänzung die Bereitschaften mit ihren zusätzlichen Fahrzeugen alarmierte. Mit über 70 Notfällen und Krankentransporten vom 31. Dezember bis zum Vormittag des 1. Januars war auch der reguläre Rettungsdienst im Landkreis stark gefordert: Von internistischen Notfällen, Alkoholvergiftungen und Stürzen bis hin zu einem schwer verletzten Böllerschützen war alles geboten, wobei auch mehrere Ehrenamtliche der BRK-Bereitschaften und der Bergwacht im BRK regulär in der Silvesternacht auf den Fahrzeugen Dienst machten: Gegen 20 Uhr ereignete sich im Berchtesgadener Ortsteil Maria Gern ein folgenschwerer Unfall, bei dem sich ein 19-jähriger Einheimischer, selbst schwer verletzte. 

Nach dem Laden seines Handböllers löste sich aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich ein Schuss, der den jungen Mann mit voller Wucht am rechten Oberarm traf, der dadurch schwer verletzt wurde und brach. Ersthelfer und das Berchtesgadener Rote Kreuz versorgten den Patienten notärztlich und brachten ihn dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall, von wo er später dann zum Klinikum Traunstein verlegt werden musste. Ein Fremdverschulden kann nach ersten Ermittlungen der Berchtesgadener Polizei ausgeschlossen werden.

Spitzenabdeckung von vier Notfälle 

Los für die BRK-Bereitschaften ging es dann gegen 1.50 Uhr mit einem brennenden Mülltonnen-Häuschen an einem Wohn- und Geschäftsgebäude in der Königsseer Straße in Berchtesgaden, wobei ein Passant zunächst über Notruf nur eine brennende Mülltonne gemeldet hatte. Als die Feuerwehr eintraf stand bereits das ganze Häuschen in Vollbrand. Atemschutz-Geräteträger löschten den Brand rasch ab und verhinderten so, dass die Flammen auf ein angrenzendes Trafo-Haus des Stromversorgers übergreifen.

 Es entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Im Einsatz waren die Feuerwehren Berchtesgaden und Königssee sowie die Kreisbrandinspektion. Die BRK-Bereitschaft Berchtesgaden sicherte den Einsatz mit ihren beiden Notfallkrankenwagen ab und hielt sich im südlichen Landkreis für weitere Notfälle bereit, da der reguläre Rettungsdienst bereits bei anderen Einsätzen gebunden war. Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden nahmen den Brand auf. Die Ursache ist bisher ungeklärt. 

Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Berchtesgaden unter der der Telefonnummer +49 (0) 865294670. Auf der Anfahrt zum Brand musste die BRK-Bereitschaft Berchtesgaden einem Notfall-Patienten mit Kopfplatzwunde in Berchtesgaden helfen. Die Ehrenamtlichen brachten den Patienten dann zusammen mit der Berchtesgadener Notärztin zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

13-jährigem Buben explodiert ein Böller in der Hand 

Gegen 2.15 Uhr musste die eigentlich für den Brand in Berchtesgaden alarmierte BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall nach Freilassing ausrücken, wo nahezu zeitgleich zwei Verletzte bei einer Schlägerei in der Sägewerkstraße und ein zu Hause durch einen in der Hand explodierten Böller verletzter 13-jähriger Bub gemeldet worden waren. Der reguläre Rettungsdienst war bereits bei weiteren Notfällen in Freilassing, Aufham, Ainring, Berchtesgaden und Bischofswiesen gefordert. 

Während sich die ehrenamtlichen Reichenhaller Sanitäter um den an der Hand verletzten Buben kümmerten und ihn nach weiterer Versorgung durch den Freilassinger Notarzt zum Klinikum Traunstein fuhren, rückte die BRK-Bereitschaft Freilassing mit ihrem Notfallkrankenwagen in die Sägewerkstraße aus, versorgte die Verletzten der Schlägerei und brachte einen 22-Jährigen mit einer Gehirnerschütterung und Schürfwunden zur weiteren Behandlung zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Die BRK-Bereitschaften im Landkreis hatten eine nur kurze und schlaflose Nacht und hielten sich zum Teil bis 4 Uhr in der Früh über Funk für weitere Notfälle bereit, um den regulären Rettungsdienst zu unterstützen. Weitere Ehrenamtliche der BRK-Gemeinschaften leisteten in der Silvesternacht regulär Dienst und unterstützten ihre hauptamtlichen Kollegen, unter anderem in Freilassing als Fahrer des Notarzteinsatzfahrzeugs oder des Rettungswagens. „Vielen Dank an alle, die ehrenamtlich zur Sicherheit der feiernden Landkreis-Bevölkerung und der vielen Gäste im Einsatz waren!“, lobt Kreisbereitschaftsleiter Florian Halter. 

Die Bereitschaften des Roten Kreuzes halten zusätzliche Fahrzeuge und ausgebildete Einsatzkräfte vor, um auch bei größeren Schadenslagen und erhöhtem Einsatzaufkommen eine rasche Versorgung von Notfallpatienten sicherzustellen. Fahrzeuge, Ausrüstung und Ausbildung der Helfer sind fast ausschließlich über Spenden der heimischen Bevölkerung finanziert.

Schreckensmeldung am Morgen: Brennende Hütte mit eventuell Verletzten in der Oberau 

Am Neujahrstag brannte dann eine Hütte in Oberau bei Berchtesgaden, wobei zunächst unklar war, ob Menschen in Gebäude sind, weshalb Feuerwehr und Rotes Kreuz kurz nach 8 Uhr mit einem Großaufgebot an die aufgrund der schmalen Straße nur schwer erreichbare und exponierte Einsatzstelle ausrückten. 

Anwohner hatten in der Hütte Silvester gefeiert, die Hütte dann verlassen und den Holzofen nochmals nachgeheizt. Aufgrund der starken Hitze des Holzofens kam es vermutlich zum Brand. Die Feuerwehren Oberau und Berchtesgaden konnten mit ihrem raschen Einsatz größeren Schaden verhindern. Es entstand lediglich ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Das Rote Kreuz rückte mit Notarzt, Einsatzleiter und zwei Rettungswagen aus Berchtesgaden und Hallein aus, musste aber dann nur den Einsatz der Atemschutz-Geräteträger absichern.

Pressemeldung BRK BGL

Bilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Pressemeldung im Wortlaut

Die Silvesternacht im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd verlief weitestgehend friedlich. In der Zeit von 31. Dezember, 19 Uhr bis 7 Uhr des Neujahrstages, wurden die Beamtinnen und Beamten der Polizeidienststellen zu 209 Einsätzen (im Vergleich: 285 im Vorjahr) gerufen.

Überschattet wird die an sich ruhige Nacht jedoch von einem tödlichen Verkehrsunfall in Böbing, im Landkreis Weilheim, am frühen Neujahrsmorgen. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten der Dienststellen im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zeigten in dieser besonderen Nacht erhöhte Präsenz, um für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Wie auch in den Vorjahren stieg die Zahl der Einsätze gegen Mitternacht an und beschäftigte die Kolleginnen und Kollegen bis in die frühen Morgenstunden. 

Insgesamt bildeten Ruhestörungen, Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen sowie Streitigkeiten, deren Ursachen oftmals in zu hohem Alkoholkonsum lagen, den polizeilichen Schwerpunkt. Obwohl sich in der Silvesternacht lediglich sieben Verkehrsunfälle ereigneten (im Vergleich: 22 im Vorjahr), überschattet ein Unfall mit leider tödlichem Ausgang die positive Bilanz. 

Tödlicher Unfall in Böbing

Es befuhr ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen kurz nach 3 Uhr am Neujahrsmorgen die Kreisstraße von Schöffau in Richtung Böbing im Landkreis Weilheim-Schongau, als er alleinbeteiligte mit seinem Auto aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und in eine Baumgruppe prallte. Der junge Mann wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Für ihn kam jedoch leider jede Hilfe zu spät und er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Ermittlungen zur Unfallursache führt die Polizeiinspektion Schongau. Bei den verbleibenden sechs Verkehrsunfällen wurden zwei Personen leicht verletzt, insgesamt beläuft sich der Sachschaden auf etwa 30.000 Euro.

Weihnachtsschütze bricht sich Arm beim Böllerschießen

Am Silvesterabend gegen 20 Uhr verletzte sich ein 19-jähriger Weihnachtsschütze in Berchtesgaden bei einem folgenschweren Unfall selbst schwer. Nach dem Laden seines Handböllers löste sich aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich ein Schuss. Dieser traf den rechten Oberarm des Einheimischen und fügte ihm erhebliche Verletzungen zu. Ein Fremdverschulden kann nach ersten Ermittlungen der Berchtesgadener Polizei ausgeschlossen werden. Der junge Mann musste nach notärztlicher Behandlung vor Ort in eine Klinik eingeliefert werden. 

Wohnhausbrand in Burghausen löst Großeinsatz aus

Gegen 00.20 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte zu einem Brand in die Unghauser Straße in Burghausen, Landkreis Altötting, gerufen. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass ein Carport sowie ein angrenzender Anbau in Vollbrand standen. 

Feuerwehreinsatz in Burghausen - Wohnhaus an Silvester in Vollbrand

 © Feuerwehr Burghausen
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Die beiden 66 und 67 Jahre alten Bewohner des Anbaus konnten von der Feuerwehr unverletzt geborgen werden. Carport, Anbau sowie ein im Carport befindlicher Pkw brannten vollständig ab. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Einschätzungen auf über 50.000 Euro. 

Die Ermittlungen zur Brandursache übernahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein. 

Heckenbrand in Töging am Inn

Auch in der Dortmunder Straße in Töging kam es zu einem kleineren Heckenbrand. Diesen löste augenscheinlich ein Böller aus, berichtete die Polizei Altötting auf Nachfrage von innsalzach24.de.

Brand in Palling mit hohem Sachschaden

Um 00.50 Uhr wurde ein Brand an einem Anwesen in der Haigermooser Straße in Palling, Landkreis Traunstein, gemeldet. Die zahlreichen Einsatzkräfte konnten nicht verhindern, dass die Tenne des Anwesens vollständig abbrannte und das Obergeschoss und Dachgeschoss des angrenzenden Wohnhauses erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Schadenshöhe dürfte im niedrigen sechsstelligen Bereich liegen. Auch hier übernahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein die Ermittlungen zur Brandursache.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Zudem kam es im Landkreis Altötting zu zwei Streitigkeiten, die eskalierten. Ein junger Mann wurde mit einer leeren Bierflasche auf den Kopf geschlagen und wehrte sich mit Faustschlägen, ein weiterer Mann wurde am Boden liegend verprügelt. 

Im Landkreis Rosenheim kam es zu mehreren Bränden, bei denen vor allem ein komplett ausgebranntes Auto heraussticht. 

Auch hier war die Polizei gefordert.

Denn bei mehreren Schlägereien wurden mindestens drei Personen verletzt und mussten in ein Krankenhaus.

Mehrere Brände im Berchtesgadener Land

Auch im Kreis Berchtesgaden kam es zu mehreren Bränden. Wie die Polizei Berchtesgaden mitteilt, brannte am Montagmorgen eine Hütte in Oberau, in der Silvester gefeiert wurde. Vermutlich war der Holzofen die Brandursache. Durch das schnelle Einschreiten der Feuerwehren Oberau und Berchtesgaden konnte ein größerer Schaden verhindert werden.

In Berchtesgaden selbst brannte ein Mülltonnenhaus nieder. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen auf ein Trafohaus verhindern, das nebenan lag. Es entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.  Im Einsatz waren die Feuerwehren Berchtesgaden und Königssee sowie die Kreisbrandinspektion Berchtesgadener Land. Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden nahmen den Sachverhalt auf.

jv

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