Oberbayern-Tourismus wird neu geordnet

München - Eine Lenkungsgruppe aus Touristikern, Vertretern der Kommunen und der Wirtschaft wollen die Organisation des Tourismus in Oberbayern auf neue Beine stellen.

Nach der Insolvenz des Tourismusverbandes München-Oberbayern will das Gremium aus Fachleuten in der kommenden Woche am 14. November bei einem Treffen im Wirtschaftsministerium die Basis für den Neuanfang legen, wie die Touristikerin Gabriele Weishäupl am Mittwoch sagte. Die frühere langjährige Wiesnchefin und Münchner Tourismusdirektorin gehört der Lenkungsgruppe an.

„Jetzt sitzen wir alle in einem Boot und segeln hoffnungsvoll in eine gute Zukunft für das Premiumprodukt Oberbayern“, sagte Weishäupl. Zunächst aber müsse der bisherige Verband abgewickelt werden. Der Zeitplan für diesen Schritt und die Neuordnung ist unklar, es wird aber mit mehreren Monaten Dauer gerechnet.

Weishäupl und Landrat Georg Grabner als bisherige Vizevorsitzende des Verbandes übernahmen die Aufgaben des Ex-Vorsitzenden Christoph Hillenbrand, der seinen Rücktritt erklärte. In der Vergangenheit hatte es bereits Kritik gegeben, weil Hillenbrand Regierungspräsident von Oberbayern ist. Die beiden Ämter seien nicht vereinbar, sagten Kritiker.

dpa

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