Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vier Ratten steckte er in Mikrowelle

Tierquäler (31) brät lebendige Ratte in Pfanne und macht Handyvideo - drei Jahre Haft

Verletzte Ratte
+
Laut Staatsanwältin quälte der Mann die Tiere aus einer abartigen Gesinnung heraus, seine Fantasie habe keine Grenzen gekannt. (Symbolbild)

Auf grauenvolle Weise quält ein Mann in der Oberpfalz Ratten. Er erhält eine dreijährige Haftstrafe - mit dem Urteil ist der Mann nicht einverstanden.

Weiden - Ein Tierquäler ist vor dem Landgericht Weiden in der Oberpfalz auch in zweiter Instanz zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Dagegen ist er erneut in Revision gegangen, wie am Montag ein Justizsprecher sagte. Die Richter hatten den 31-Jährigen vergangene Woche zu drei Jahren Haft wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verurteilt. Zudem erhielt er ein Tierhaltungsverbot. Der Mann hatte im Frühjahr 2020 auf sadistische Weise Ratten gequält und getötet und von seinen Taten Handyvideos gedreht.

Ratte lebendig in Pfanne gebraten

So briet er eine lebende Ratte in der Pfanne und kommentierte dies mit „Knuspi Steak, frischer geht nicht“, wie der „Neue Tag“ berichtete. Vier Ratten steckte er in eine Mikrowelle, wo sie panisch herumsprangen, ehe sie nach etwa 20 Sekunden qualvoll verendeten. Laut Staatsanwältin quälte der Mann die Tiere aus einer abartigen Gesinnung heraus, seine Fantasie habe keine Grenzen gekannt. Eine Ratte übergoss er mit Feuerzeugbenzin und zündete sie an. Das Tier rannte brennend davon, ehe es starb.

„Boah, Alter, wie geil ist das“

Die insgesamt 18 Ratten hatte sich der Mann aus einer Zoohandlung beschafft. Auf den Videos ist zu hören, wie er sich über das Leid der Tiere amüsierte. „Boah, Alter, wie geil ist das“, rief er. Die Videos schickte er damals an eine Bekannte, die daraufhin zur Polizei ging.

Richter entsetzt über Kaltblütigkeit

Der Vorsitzende Richter Reinhard Ströhle war laut Medienberichten entsetzt über die Taten und die fehlende Einsicht des Mannes vor Gericht. „Wenn man sieht, wie Sie sich zu den Taten verhalten, läuft es einem eiskalt den Rücken runter. Da ist nichts zu sehen von Reue.“ Der Verteidiger des Mannes hatte dem Bericht nach auf die schwierige Kindheit und schwierige Lebensumstände des Mannes verwiesen.

Tierquäler geht in Revision

Die Strafe fiel in zweiter Instanz um drei Monate länger aus als im ersten Urteil. Gegen dieses hatten sowohl der Angeklagte wie auch die Staatsanwaltschaft Rechtsmittel eingelegt. Über die erneute Revision des Mannes muss nun das Oberlandesgericht in Nürnberg entscheiden.

bcs mit Material dpa

Kommentare