Glück im Unglück bei Oberstdorf

Alpen-Touristin überlebt 60 Meter tiefen Sturz - Einsatzkräfte können auch „Bella“ retten

Oberstdorf: Die gerettete Hündin „Bella“ konnte ihrer überglücklichen Besitzerin übergeben werden.
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Die gerettete Hündin „Bella“ konnte ihrer überglücklichen Besitzerin übergeben werden.

Oberstdorf - Was für ein Riesen-Glück im Unglück! Beim Wandern im Oytal bei Oberstdorf im Oberallgäu kam eine Touristin aus Lettland am Dienstag plötzlich vom Weg ab und stürzte 60 Meter in die Tiefe. Wie durch ein Wunder überlebte sie den Unfall.

Beim Bergwandern oberhalb des Oytals im Oberallgäu hat eine lettische Touristin einen Sturz 60 Meter in die Tiefe überlebt. Am Dienstagnachmittag habe die 42-Jährige zusammen mit ihrer Hündin vom Seealpsee ins Oytal absteigen wollen und sei dabei vom Weg abgekommen und abgestürzt, teilte die Polizei mit. Demnach fiel sie in eine Tanne, kam auf einem Grasband zum liegen und konnte sich im steilen Gelände festhalten.

Almhirten verständigten Polizei und Bergwacht, nachdem sie ihre Hilferufe gehört hatten. Mit einem Rettungshubschrauber konnte die Frau gerettet werden. Sie zog sich nur leichte Verletzungen zu und konnte die Klinik noch am Abend verlassen.

Ihre Hündin „Bella“ wurde nicht gefunden, es war bereits zu dunkel. Die Einsatzkräfte gingen davon aus, dass die rot-braune Ridgeback-Hündin sich noch in der Gegend befinde. Am Mittwoch konnte das unverletzte Tier in den Seewänden ausfindig gemacht werden. In Zusammenarbeit mit einem privaten österreichischen Hubschrauberbetreiber konnte das unverletzte Tier mittels Taubergung gerettet werden. „Bella“ konnte im Anschluss seiner Besitzerin wieder übergeben werden.

mh/Bergwacht Oberstdorf

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