Auch brutale Schlägerei auf dem Oktoberfest

Dumm gelaufen: Wiesn-Grapscher kehrt in Bierzelt zurück - Festnahme

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Das Oktoberfest auf der Theresienwiese.
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München - Seit fünf Tagen läuft das größte Volkfest der Welt in der Landeshauptstadt. Auch zu Wochenbeginn hat die Arbeit für die Polizei dabei nicht abgenommen. Die Beamten mussten sich um eine brutale Schlägerei und einen weiteren sexuellen Übergriff kümmern.

Brutale Schlägerei vor Festzelt

Bereits am Sonntag, 22. September, gegen 0.40 Uhr, war ein Betrunkener (25) aus dem Landkreis Lindau am Ausgang eines Festzeltes in der Matthias-Pschorr-Straße mit zwei ebenfalls angetrunkenen Männern in Streit geraten. Im Verlauf des Streits schlugen die beiden Männer den 25-Jährigen mit den Fäusten ins Gesicht. Der 25-Jährige stürzte daraufhin bewusstlos zu Boden

Die beiden Tatverdächtigen, ein 27-jähriger Münchner und ein 27-Jähriger aus Hessen, konnten vor Ort festgenommen werden. Der 25-Jährige erlitt Frakturen im Gesichtsbereich. Er musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Telefon 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. 

Somalier mit "Hitler-Grüßen" in Wirtsbudenstraße

Am Dienstag, 24. September, gegen 22.45 Uhr, wollte ein 23-jähriger Somalier das Oktoberfest über den Hauptausgang verlassen. Er blieb in der Wirtsbudenstraße kurz vor dem Ausgang vor mehreren Polizeibeamten stehen und zeigte den sogenannten Hitler-Gruß. Dabei rief er verfassungsfeindliche Parolen.

Der 23-Jährige wurde durch die Einsatzkräfte festgenommen und zur Wiesnwache gebracht. Da der 23-Jährige in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt, landete er in der Haftanstalt des Polizeipräsidiums. Im Laufe des Mittwochs wird der Ermittlungsrichter die Haftfrage klären. Gegen den Somalier wird wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

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Wiesn-Grapscher kehrt an Tatort zurück

Bereits am Dienstag sorgten einige fiese sexuelle Übergriffe auf der Wiesn für Aufsehen. Jetzt ist ein weiterer Fall dazugekommen - und dabei ist es für einen 52-jährigen Mann im wahrsten Sinne des Wortes "dumm gelaufen". Am Montagabend, 23. September, gegen 22.45 Uhr hatte sich eine Wiesn-Bedienung (25) auf der Wiesnwache gemeldet und mitgeteilt, dass sie von einem zunächst unbekannten Mann sexuell belästigt worden sei. Der Mann habe die 25-Jährige im Ober- und Unterkörperbereich unsittlich berührt und sie auf sexueller Grundlage beleidigt. Die Bedienung gab zudem die Information weiter, dass ein Besuch des Mannes am nächsten Tag ebenfalls sehr wahrscheinlich sei

Daraufhin wurde am Dienstag, 24. September, ein 52-Jähriger in dem selben Festzelt als Tatverdächtiger identifiziert und festgenommen. Gegen den 52-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen eines sexuellen Übergriffs sowie einer Beleidigung auf sexueller Grundlage erstattet.

Polizei München/mw

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