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„Warum tut man sich sowas an?“

53 Euro für eine halbe Ente: Wiesn-Rechnung sorgt für Aufsehen

Blick auf den Eingang zum Oktoberfest
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Blick auf den Eingang zum Oktoberfest

Diese Rechnung hat es in sich: 53 Euro für eine halbe Bio-Ente auf dem Münchner Oktoberfest - allerdings ohne Beilagen. Ein Kassenzettel sorgt derzeit in den sozialen Netzwerken für Aufruhr.

München - Das 187. Oktoberfest auf der Münchner Theresienwiese ist in vollem Gange. Noch bis Montag (3. Oktober) herrscht in der bayerischen Landeshauptstadt der jährliche Ausnahmezustand.

Dass es auf der Wiesn nicht gerade günstig ist, ist kein Geheimnis. Aber auch die deutlich erhöhten Bierpreise - eine Mass kostet heuer zwischen 12,60 Euro bis 13,80 Euro - halten die zahlreichen Besucher aus aller Welt nicht von einem Abstecher auf dem Oktoberfest ab.

53 Euro für halbe Ente auf dem Oktoberfest

Eine Wiesn-Rechnung, welche offenbar aus dem Zelt „Ammer Hühner- und Entenbraterei“ stammt, sorgt nun in den sozialen Netzwerken für Aufruhr. Für zwei Mass Bier, ein Wiesnradler und zwei Bio-Enten samt Beilagen zahlte ein Oktoberfest-Besucher am Montagmittag (26. September) satte 173,20 Euro. Der Twitter-User, der das Foto postete, schrieb dazu lediglich: „Echt ein Schnäppchen bei den diesjährigen Wiesn.“

Vor allem der Preis für eine halbe Ente ohne Beilagen, der bei 53 Euro liegt, lässt bei der Rechnung aufhorchen. Dass das unverhältnismäßig teuer ist, zeigt ein Blick auf die Speisekarten anderer Wiesn-Zelte. Zum Vergleich: Eine halbe Ente kostet in der Käfer-Wiesnschänke 39,80 Euro, im Schützenfestzelt 34,50 Euro und im Hacker-Festzelt 29,50 Euro.

Doch was rechtfertigt den hohen Preis für die halbe Bio-Ente? Gegenüber unserem Partnerportal merkur.de sagte eine Sprecherin des Ammer-Zelts: „Nachhaltigkeit, Qualität, Regionalität und vor allem der Geschmack – das gilt für die Bio-Ente wie für alle anderen Angebote. Auf der diesjährigen Wiesn gibt es erstmals eine Ente aus komplett tierfreundlicher Produktion und Freiland-Haltung.“

Wiesn-Rechnung sorgt für Aufruhr

Auf Twitter sorgt der satte Preis dennoch für Unverständnis. So heißt es neben: „Oh Gott, das ist irre“ und „Warum tut man sich sowas an? Unfassbare Abzocke. Das kannst aufm Dorffest viel günstiger haben, geht doch nur ums saufen“ auch „Die Ente ist Bio. Das muss jeder selber entscheiden, ob er dieses ‚Vergnügen‘ zahlt. Das ist absoluter Wucher.“

Jedoch gibt es auch Twitter-User, die den Preis verteidigen: „Bedienung, Koch, Wirt, Händler, Landwirt, Stadt und wer noch alles daran verdient. Warum gönnt ihr es den Leuten nicht einfach? Wer es sich leisten kann und will, warum nicht? Keiner wird gezwungen, da hinzugehen und keinem Armen würde es ohne die Wiesn besser gehen.“

jg

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