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Wiesn-Blaulicht, Tag 12

„Ex“ lässt Mann auf dem Oktoberfest K.O. gehen und ein verhängnisvoller Flug über das Festgelände

Oktoberfest-Blaulicht (Archivbild)
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Oktoberfest-Blaulicht (Archivbild).

Auch am zwölften Tag war auf dem Münchner Oktoberfest wieder einiges los – auch Polizei und Rettungsdienst hatten wieder alle Hände voll zu tun, darunter waren einmal mehr durchaus kuriose Einsätze:

München – Dass es auf der Wiesn des öfteren zu Streitigkeiten – auch unter Partnern oder ehemaligen Lebensgefährten – kommt, ist nichts Ungewöhnliches. Die „Ex“, die allerdings einen etwa 30 Jahre alten Wiesnbesucher am Mittwoch (28. September) K.O. gehen ließ, war bei Weitem nicht alltäglich.

Wie die Aicher Ambulanz, die für den Sanitätsdienst auf dem Oktoberfest zuständig ist, berichtet, habe der Mann bei der Ankunft auf der Sanitätsstation sehr über Kopfweh geklagt – wegen der „Probleme mit der Ex“. Gemeint war allerdings nicht etwa seine Verflossene…

Dem Patienten wurde ein Trinkspiel zum Verhängnis, wie die Retter berichten. Der Mann habe demnach eine Mass Bier auf Ex – also in einem Zug – austrinken wollen, dummerweise hatten allerdings seine Begleiter vergessen dies auf Video zu dokumentieren. Also ging der junge Mann in die zweite Runde – und trank auch die zweite Mass „auf Ex“. Die Runde zwei sei durch K.O. geendet, berichten die Sanitätshelfer.

Drohne über Festgelände führt Polizei zum Piloten

Aber nicht nur die Rettungskräfte mussten ausrücken, auch die Polizei hatte einiges zu tun. Am späten Abend wurde den Beamten gegen 23.20 Uhr von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes eine Drohne über dem Festgelände mitgeteilt. Die Einsatzkräfte hatten bei der Suche nach dem Piloten leichtes Spiel:

Sie mussten lediglich die Flugbahn des Geräts zum Landeplatz verfolgen und schon standen sie einem 22-jährigen US-Amerikaner gegenüber. Der Pilot gab den Polizisten gegenüber an, Fotograf zu sein. Dennoch wurde das Fluggerät beschlagnahmt und gegen den Mann eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz gestellt.

Umherfliegende Masskrüge in einem Festzelt

Bereits einige Stunden zuvor, gegen 19 Uhr, gerieten ein 38 Jahre alter Franzose und ein 25-jähriger Australier in einem Festzelt aneinander. „Im Laufe der Auseinandersetzung griff der Franzose nacheinander mehrere auf dem Biertisch stehende Masskrüge und warf diese in Richtung des 25-Jährigen. Durch die Würfe wurde der 25-Jährige am Kopf getroffen und ging daraufhin mit einer Platzwunde zu Boden“, schildert das Polizeipräsidium München die gefährlichen Szenen.

Auch ein Unbeteiligter wurde von einem der umherfliegenden Masskrüge getroffen, entfernte sich allerdings anschließend unerkannt. Durch den Sicherheitsdienst wurden zunächst der 38-Jährige und ein Begleiter festgehalten und der alarmierten Einsatzstreife der Münchner Polizei übergeben.

Der 25-Jährige wurde zur medizinischen Behandlung gebracht und erstversorgt. Der 38-Jährige wurde wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt und nach Beendigung der Sachbearbeitung vor Ort wieder entlassen.

aic/Polizeipräsidium München/dpa

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