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Oktoberfest: Sepp Krätz "auf Bewährung"

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Hippodrom-Wirt Sepp Krätz

München - Oktoberfest ohne Hippodrom? Die Stadt München hat Wiesn-Wirt Sepp Krätz zu "Bewährung" verdonnert. Dieser hatte sich Angestellten gegenüber "inakzeptabel" verhalten.

Pressemitteilung der Stadt München:

Die Presse berichtete letzte Woche unter Berufung auf Betroffene und Augenzeugen, dass der Betreiber des Wiesnzelts Hippodrom, Sepp Krätz, sein Personal am letzten Wiesnabend beleidigt und tätlich an- gegriffen habe. Der Referent für Arbeit und Wirtschaft Dieter Reiter hat den Wirt daraufhin aufgefordert, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

Die Antwort von Sepp Krätz liegt der Stadt nun vor. Darin bedauert der Wirt sein Verhalten und versichert, zukünftig keinen Anlass zu ähnlichen Beschwerden mehr geben zu wollen. Dieter Reiter stellt in seiner Antwort an Sepp Krätz fest: „Körperliche Übergriffe jeglicher Art, insbesondere auch gegenüber Ihrem Personal sind inakzeptabel. Ihnen kommt als Wiesnwirt in besonderer Weise eine Vorbildfunktion zu. Ich bitte, diese auch bei Ihrem Umgangston gegenüber Ihrem Personal zu bedenken und künftig zu berücksichtigen.“

Reiter ermahnt Sepp Krätz dringend, sein Verhalten gegenüber seinem Per- sonal seiner Vorbildfunktion als Wiesnwirt anzupassen. Die gegenwärtige Presseberichterstattung über die Vorgänge im Hippodrom beschädige ganz erheblich den Ruf und das Image des Oktoberfestes. Sie werfe zudem ein negatives Bild auf die Landeshauptstadt München selbst.

Reiter betont, dass die Zulassung zur Wiesn 2011 vom Stadtrat zu beschließen ist und kündigt an, ein ganz besonderes Augenmerk auf das Hippodrom zu legen. „Sollte es erneut zu Vorkommnissen dieser Art oder zu sonstigen nennenswerten Verstößen gegen städtische Vorschriften kommen, müsste ich dem Stadtrat leider vorschlagen, Sie künftig nicht mehr als Festwirt auf dem Oktoberfest zuzulassen.“

(Stadt München Rathaus Umschau)

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