Olympia-Gegner machen Druck

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OB Christian Ude

München - Trotz des verlorenen Bürgerentscheids in Garmisch-Partenkirchen setzen die Gegner die Münchner Olympiabewerbung weiter unter Druck. Es geht um die Kompetenzen von Münchens OB Christian Ude.

Ein in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten kommt nun laut einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung“ zu dem Schluss, dass der Host-City-Vertrag, den Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) im Falle eines Zuschlags für München unterschreiben müsste, dessen Kompetenzen überschreite.

Das 17-seitige Gutachten des Regensburger Verwaltungsrechtlers Gerrit Manssen soll am Montag in Garmisch-Partenkirchen vorgestellt werden. Vor allem in puncto Planungshoheit überschreite Ude, der als Vertragspartner des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) unterzeichnen würde, in einzelnen Passagen seine Kompetenzen.

Ob das Gutachten Konsequenzen haben könnte, ist noch unklar. Die Olympiagegner, die beim knapp verlorenen Bürgerentscheid ein Gutachten über diesen Vertrag erzwingen wollten, sollen noch nicht geprüft haben, ob eine Klage möglich sei. Das nun erstellte Gutachten soll noch vor dem Entscheid in Auftrag gegeben und von der Gesellschaft für ökologische Forschung (GOEF) bezahlt worden sein.

Das IOC entscheidet am 6. Juli im südafrikanischen Durban über die Vergabe der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. München gilt neben Pyeongchang (Südkorea) als Favorit, Annecy (Frankreich) ist Außenseiter.

dapd

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