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"Keine Bestrafung für Manuel Machata"

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Ob und für wen sich Bob-Pilot Manuel Machata aus Ramsau in der kommenden Saison durch den Eiskanal schlängelt ist noch nicht bekannt.
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Ramsau - Einen Tag nach Bekanntwerden der Strafe für den deutschen Bobpiloten Manuel Machata, steht das Netz Kopf. Es gibt auch eine Online-Petition:

"Keine Bestrafung für Manuel Machata" lautet der Titel der Online-Petition. Die Begründung dazu: "Die geplante Bestrafung eines vorbildlichen Sportsmannes dient ausschließlich der Verschleierung des Versagens der Funktionäre und Trainer im Bobbereich während der Olympischen Winterspiele. Die Öffentlichkeit soll mit der Diskussion um Manuel Machata von den tatsächlich notwendigen Schlussfolgerungen und Schritten abgelenkt werden."

In das gleiche Rohr blasen Freunde und Fans von Machata auf dessen Facebook-Seite: "Hallo Manuel, die Schweizer, Österreicher und Kanadier brauchen Nachwuchs. Für Polen kann ich dir die Lizenz bis Ende März besorgen. Hauptsache ist, dass die Leute, die für BSD arbeiten, so was nie aber nie gemacht haben. Das ist richtig geil. Fast wie bei Putin. Herzlichen Glückwunsch BSD."

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"Im Fußball geht nach einer solch miesen Leistung normaler Weise der Trainer, nur im Bobsport ist das anders. Bist du beim Sommerbob und bei der WM nicht dabei, werden wir sie boykottieren."

"Hallo Manuel, Du bist bei uns in der Schweiz herzlich willkommen! LG aus der Schweiz!"

"Das ist der Hammer...da hilft man einem sportlichen Konkurrenten und wird dafür ans Kreuz geschlagen... Es hat immer wieder Sportler gegeben, die anderen geholfen haben. Selbst im selben Rennen wurde der Skistock den Gegner gegeben, dessen Stock gebrochen war. Selbst Ski wurden dem Gegner gegeben. DAFÜR WIRD MAN WEGEN FAIRPLAY AUSGEZEICHNET, IHR VERBANDSPFEIFFEN!!!"

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland hat Manuel Machata am Montag zu einer Geldstrafe von 5000 Euro und einem Jahr Sperre verurteilt. Er hatte seine privaten Kufen an den späteren Olympia-Sieger Alexander Subkov aus Russland weitergegeben. BSD-Präsident Andreas Trautvetter sagte dazu: „Natürlich ist uns bekannt, dass auch in der Vergangenheit Kufen international verliehen und gehandelt wurden. Diese Verfahrensweise habe ich schon immer kritisch gesehen. Wir werden die Olympischen Winterspiele von Sochi zum Anlass nehmen um klare Regelungen für deutsche Athletinnen und Athleten in unseren Regularien festzulegen. Diese relativ harte Strafe gegen Manuel Machata, soll ein erster Schritt sein um nationale Interessen zu wahren“, so der Präsident.

Ob Manuel Machata in der kommenden Saison deshalb für eine andere Nation in den Bob steigt, ist noch nicht bekannt. Im Internet kursieren Angebote aus der Schweiz und angeblich aus Jamaika. Machata selbst äußerte sich bisher nicht. Er lies nur über seinen Manager Axel Watter ausrichten: "Für diese Sperre gibt es keine Rechtsgrundlage. Daher werden wir Rechtsmittel einlegen. Rechtsanwalt Thomas Fleischer aus Wiesbaden wird die Interessen von Manuel Machata vertreten“, sagte Watter am Montag der Nachrichtenagentur dpa.

cz

Quelle: BGland24.de

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