Nach brutaler Prügelattacke in Passau

Maurice K. († 15) tot geprügelt: Ging es um ein Mädchen?

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Kerzen und Blumen liegen vor der Fußgängerpassage in Passau, wo der 15-Jährige nach einer Prügelei verstarb.
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Passau - Am Wochenende haben sich hunderte Menschen in der Kirche in Obernzell (Landkreis Passau) versammelt, um Abschied von Maurice K. († 15) zu nehmen. Der Junge war am vergangenen Montag in Passau tot geprügelt worden.

Der Fall könnte jetzt in Sachen Motiv allerdings eine neue Wendung nehmen. Bis dato waren die Ermittler davon ausgegangen, dass Maurice K. möglicherweise schlecht über Kenny R. (15) geredet hatte. Doch wie die Bild-Zeitung nun berichtet, hatte es vor dem Todeskampf wohl einen Streit um ein Mädchen gegeben. Das Mädchen habe dem Bericht zufolge nicht mit der Gruppe von Kenny R. mitgehen wollen - und Maurice soll dazwischen gegangen sein. 

Maurice K. soll dann einen Schlag kassiert haben, aber darüber zunächst nur gelacht haben. Daraufhin sei ein "Eins gegen Eins"-Kampf in einer Unterführung vereinbart worden. Dabei soll Maurice Kenny zu Boden gebracht haben - bis Kennys Freunde dazukamen. Die Fünf sollen Maurice in den Schwitzkasten genommen und heftig auf ihn eingeprügelt haben - bis er an seinem eigenen Blut erstickte.

Am vergangenen Donnerstag war ein weiterer Tatverdächtiger in Untersuchungshaft genommen worden. Angaben der Polizei zufolge war der 17-Jährige bereits am Montag nach der Schlägerei vorläufig festgenommen und dann wieder entlassen worden. Der Verdacht gegen den Jugendlichen habe sich mittlerweile jedoch erhärtet, so dass der Ermittlungsrichter am Donnerstag Haftbefehl erlassen hatte.

Drei der fünf bereits zuvor festgenommenen Tatverdächtigen gaben zu, auf Maurice K. eingeschlagen zu haben. Ein weiterer habe sich nicht geäußert und einer bestreite, an der Tat beteiligt gewesen zu sein, hatte Oberstaatsanwalt Walter Feiler gesagt.

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