"In Passau gab es einen Anschlag..."

Teurer "Spaß": Anonymer Anruf kostet 16-Jährigen 10.000 Euro!

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Passau - Ein anonymer Anruf hat vor rund einem Monat für große Aufregung in Passau gesorgt. Es gab deswegen einen Großeinsatz von Bereitschafts- und Landespolizei, Hubschrauberflüge und sogar die Alarmierungskette für Katastrophen im Klinikum Passau wurde in Gang gesetzt.

Letztlich stellte sich jedoch alles recht schnell als Fehlalarm heraus. Wie die Polizei damals mitgeteilt hatte, hatte an diesem Freitagabend gegen 19.30 Uhr ein zunächst Unbekannter im Klinikum Passau angerufen, sich als Polizeibeamter ausgegeben und davon gesprochen, dass es unweit des Uni-Geländes in der Innstraße einen Terroranschlag gegeben habe. Dabei seien unter anderem mehrere Menschen durch Messerstiche schwer verletzt worden.

Als feststand, dass es ein Fehlalarm war, stellte die Polizei umfangreiche Ermittlungen bezüglich des Anrufers an und konnte letztlich einen 16-Jährigen aus dem Allgäu als Täter ausfindig machen. Für den jungen Mann bzw. für dessen Eltern wird es nun teuer. Wie die Passauer Neue Presse nun berichtet, stellte die Polizei der Familie nun die Einsatzkosten in Rechnung: Rund 10.000 Euro! Diese Summe ist ohnehin noch recht "günstig", da die Kosten für die Hubschrauberflüge offenbar etwas geringer angesetzt worden sind. Ursprünglich war sogar von Kosten von bis zu 20.000 Euro die Rede!

mw

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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