Pfarreien unterstützen mittellose Personen

Landkreis - Ein spezielles Verpflegungsmodell soll Menschen helfen, die aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden und sich finanziell nicht selbst versorgen können.

Was geschieht eigentlich mit Personen, die aus dem Gewahrsam der Bundespolizei entlassen werden und nicht genug Geld für etwas zu essen haben? Diese Frage stellten sich ursprünglich die Bundespolizeiinspektion Rosenheim und die Rosenheimer Apostelkirche. Schließlich wurde ein spezielles Verpflegungsmodell ins Leben gerufen.

Bedürftige Menschen, die nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen eine Dienststelle der Bundespolizei wieder verlassen, erhalten im Bedarfsfall Essensgutscheine. Die Bons können in einer nahegelegenen Tankstelle für eine Mahlzeit eingelöst werden. Das Geld für diese Gutscheine spendete die Apostelkirche aus ihrer „Caritaskasse“.

Der Initiative haben sich inzwischen zahlreiche Pfarreien in Südbayern angeschlossen. Seit diesem Jahr unterstützen nun auch die katholische Stiftspfarrei Mariä Himmelfahrt in Lindau, die katholische Klosterpfarrei St. Anton in Kempten, die katholische Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Weilheim, die katholische Pfarrei St. Nikolaus in Bad Reichenhall sowie das katholische Pfarrei St. Michael/Christkönig das Verpflegungsmodell. Dank der Hilfe der Pfarreien kann die Bundespolizeiinspektion Rosenheim – ganz im Interesse der Menschlichkeit – neue Wege gehen. Eine bemerkenswerte Initiative!

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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