Auto von Regionalbahn erfasst - eine Tote

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Der Fiat wurde durch den Zusammenstoß mit der Bahn gegen einen Baum geschleudert.
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Piesenkam/Warngau - Eine Regionalbahn hat ein Auto mit drei Insassen erfasst. Eine Person ist verstorben, die anderen sind schwer verletzt - darunter auch ein Kind. *NEU: Fotos*

Am Montag, 1. April, erfasste eine Regionalbahn gegen 9.45 Uhr am Bahnübergang der Ortsverbindungsstraße zwischen Piesenkam und Warngau, Landkreis Miesbach, einen Fiat. Eine 53-jährige Frau wurde bei dem Unfall getötet. Eine 30-jährige Frau und inr sieben Jahre alter Sohn überlebten mit schweren Verletzungen. Zwei Rettungshubschrauber flogen sie zur Behandlung nach München. Nach letzten Informationen der Polizei ist zumindest das Kind außer Lebensgefahr.

Das Auto wurde durch den Aufprall in die Luft geschleudert und flog laut Polizei rund 30 Meter weit. Anschließend prallte es in etwa zwei Metern Höhe gegen einen Baum. Die beiden Frauen waren im Auto eingeklemmt und konnten nur von den Rettungskräften befreit werden. Der 7-Jährige konnte bereits von Ersthelfern aus dem Auto geborgen werden.

Der Pfarrer von Schaftlach, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks in der Kirche befand, kam an die Unfallstelle. Dort hielt er im Kreis der Rettungskräfte eine kurze Andacht.

Unfall geschah an unbeschranktem Bahnübergang

Der Zug war auf dem Weg von München nach Lenggries. Er stieß an einem unbeschrankten Bahnübergang mit dem Auto zusammen und kam erst rund 250 Meter nach dem Zusammenstoß zum Stehen. Er konnte trotz der Schäden noch aus eigener Kraft zum nächsten Bahnhof fahren. Die Fahrgäste blieben laut Auskunft der Polizei unverletzt.

Die Strecke war gegen 14 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Ein Sachverständiger soll nun den Unfallhergang rekonstruieren.

Unfallstelle an den Bahngleisen

Quellen: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd/Th. Gaulke

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