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Großer Rettungseinsatz im Landkreis Ebersberg

Brand in Unterkunft: Traglufthalle sackt zusammen

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Pliening/Ebersberg - In einer Traglufthalle, in der Flüchtlinge untergebracht sind, kam es heute Nachmittag aus noch ungeklärter Ursache in einem Bewohnerzimmer zu einem Brand. Fünf Personen wurden verletzt, da sie Rauchgase eingeatmet hatten.

UPDATE, 20.50 Uhr: Polizeimeldung

Gegen 15.30 Uhr wurde über die Integrierte Leitstelle der Brand in einer Traglufthalle mitgeteilt. Schnellstens waren zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, THW und Rettungsdiensten am Einsatzort. Durch die Hitzeentwicklung wurde die Außenhülle der Halle so beschädigt, dass diese in sich zusammensackte. Die mit den Löscharbeiten betrauten Feuerwehren aus Pliening, Gelting, Markt Schwaben, Ebersberg und Landsham hatten die Flammen schnell unter Kontrolle.

Rund 60 Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandes in der Halle befanden, konnten das Gebäude größtenteils unverletzt verlassen. Fünf Personen (Drei Security-Mitarbeiter, zwei Asylbewerber) wurden vom Rettungsdienst zur Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht, da sie Rauchgase eingeatmet hatten.

Der Kriminaldauerdienst der Kripo Erding hat die ersten Untersuchungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Wie festgestellt wurde, war der Brand an einer Matratze eines Bettes in einem Schlafraum der Bewohner aus noch nicht geklärter Ursache ausgebrochen. Über die Höhe des Schadens sind derzeit keine Angaben möglich.

Da die Traglufthalle aufgrund der Beschädigung momentan nicht wieder in Betrieb genommen werden kann, kümmern sich Landratsamt und Gemeinde um eine Verlegung der Asylbewerber in eine andere Unterkunft.

Bilder: Traglufthalle nach Brand in Pliening zerstört

 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke
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 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke
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 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke
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Erstmeldung:

Die zum Brandzeitpunkt am späten Montagnachmittag anwesenden rund 60 Bewohner konnten die Unterkunft rechtzeitig verlassen. Möglicherweise durch das Öffnen der Fluchttüren und dem damit verbundenen Druckverlust fiel die komplette Halle in sich zusammen, sodass im Brandbereich das Dach auf rund 15 Quadratmetern durchbrannte.

Elf alarmierte Feuerwehren

Aus unbekannter Ursache war in einer mit 190 gemeldeten Asylbewerbern belegten Traglufthalle ein Wohnabteil inklusive Doppelstockbett in Brand geraten.

Erste Löschversuche durch Bewohner und Sicherheitspersonal wurden durch die elf alarmierten Feuerwehren aus den Landkreisen Ebersberg, Erding und München ergänzt, die unter Atemschutz zur Brandbekämpfung ein C-Rohr einsetzten und das Feuer innerhalb kurzer Zeit gelöscht hatten. Eine anschließende Absuche der kollabierten Halle verlief negativ.

Nach Angaben der Feuerwehr erlitten acht Personen bei dem Feuer Rauchvergiftungen; fünf mussten in Krankenhäuser transportiert werden. Die Bewohner wurden zur Registrierung und Untersuchung in der Turnhalle einer benachbarten Schule gebracht. Sie werden im Anschluss auf benachbarte Asyl-Unterkünfte verteilt. Die Halle dürfte irreparabel beschädigt sein.

Thomas Gaulke/Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Nord

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