Wettkampf in Pocking

Münchnerin gewinnt 24-Stunden-Rennen auf dem Einrad

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Die Münchnerin Ana Schrödinger hat das 24-Stunden-Einradrennen gewonnen. Dabei fuhr sie 56 Kilometer weiter als die Zweitplazierte.

Pocking/München - Die Münchnerin Ana Schrödinger hat das 24-Stunden-Einradrennen gewonnen. Dabei fuhr sie 56 Kilometer weiter als die zweitplazierte.

Am vergangen Wochenende wurde im niederbayerischen Pocking das Internationale 24- Stunden Rennen im Einradfahren ausgetragen. Dieser Wettkampf besteht darin in 24 Stunden die längst mögliche Distanz auf dem Einrad zurückzulegen. Insgesamt gingen 107 europäische Einradsportler an den Start.

Gleich um 56 Kilometer konnte sich Ana Schrödinger (23) von der Zweitplatzierten distanzieren und gewann damit die Goldmedaille mit dem herausragenden Ergebnis von 270,8 Kilometern; das entspricht 677 Runden auf der 400-Meter-Tartan-Bahn.

Selbst zum Erstplatzierten der Herren, Rüdiger Auernhammer aus dem obberbayerischen Lenting gelang Ana Schrödinger eine Distanz von über 30 km. Schon seit Jahren gehört Ana Schrödinger zu den Top- Favoritinnen in dieser Disziplin, da sie 2011 mit einem 29-Zoll-Einrad die Silbermedaille in der Gesamtwertung über alle Altersklassen gewann, während alle anderen Top-Platzierten der Unlimited-Wertung mit einem 36-Zoll-Einrad an den Start gegangen waren. Seit 2012 startet Ana Schrödinger beim 24-Stunden Rennen mit einem 36-Zoll-Einrad.

Königsdisziplin des Einradsports

Das 24h-Rennen auf dem Einrad ist die Königsdisziplin der Langstreckenrennen, denn diese Disziplin stellt noch höhere und umfangreichere Anforderungen an die Athleten, als z.B der Marathon oder ein Rennen über 10 km. Wie beim Marathon sind Schnelligkeit und Ausdauer die Grundvoraussetzungen für die Sportler, die sich an ein 24h- Rennen im Einradfahren wagen. Doch darüber hinaus müssen die Athleten darauf hin trainiert sein, dass sie sich in sehr kurzen Pausen sehr schnell regenerieren können um ihr Leistungsniveau über so lange Zeit konstant zu halten. Bei der Konzentration gibt es die Schwierigkeit, dass diese von den Sportlern auch bei Dunkelheit um jeden Preis gehalten werden muss, denn ein Konzentrationsverlust bedeutet für einen 24-Stunden-Fahrer auf dem Einrad sehr schnell Sturz und möglicherweise Verletzung.

Beim diesjährigen Rennen in Pocking war wegen des Regens und der damit erhöhten Sturzgefahr ein extrem hohes Konzentrationslevel erforderlich und das über 24 Stunden.

Pressemitteilung SV Soli München e.V.

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