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Bundespolizei München im Einsatz

Pöbeleien, Verletzungen und Beleidgungen: Beamte haben allerhand zu tun

Am Dienstag (8. Juni) wurden von der Bundespolizei zwei Personen, ein Sicherheitsmitarbeiter der Bahnhofsmission durch einen 41-Jährigen und eine DB-Fahrscheinkontrolleurin durch einen Unbekannten, verletzt. Zudem wurde ein 28-Jähriger festgenommen, der eine Geldstrafe nicht beglichen hatte.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

München – Bei einer körperlichen Auseinandersetzung in der Bahnhofsmission am Gleis 11 des Münchner Hauptbahnhofes schlug ein 41-jähriger Rumäne einem 22-jährigen Sicherheitsmitarbeiter gegen 08:30 Uhr mit der Faust ins Gesicht. Der syrische Securitymann ging durch die Wucht des Schlages zu Boden und wurde vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Gesichtsverletzungen (optisch erkennbar ein zugeschwollenes Auge sowie eine blutende Nase) in ein Münchner Krankenhaus verbracht.

Da der Tatverdächtige über einen gemeldeten Wohnsitz verfügte, wurde er zunächst - nach Abschluss polizeilicher Maßnahmen - auf freiem Fuß belassen. Da sich das Verletzungsbild des Geschädigten jedoch wenig später schwerwiegender als zunächst von den Sanitätern angenommen herausstellte (u.a. ein Bruch der Augenhöhle) und sich der Wohnsitz bei einer Wohnungsnachschau als inaktuell darstellte, wurde nach dem 41-Jährigen gefahndet.

Am Hauptbahnhof konnte er von einer Streife der Bundespolizei angetroffen und festgenommen werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München I wird der Rumäne heute wegen gefährlicher Körperverletzung dem Haftrichter vorgeführt.

Kontrolleurin sexistisch beleidigt

Im Rahmen einer Fahrscheinkontrolle in einer S-Bahn (S4, stadteinwärts) zeigte ein Unbekannter auf Höhe Fürstenfeldbruck gegen 12 Uhr eine örtlich nicht gültige Fahrkarte vor. Als er von einer Kontrolleurin auf die Ungültigkeit des Tickets hingewiesen wurde, reagierte er zunächst verbalaggressiv und beleidigte die 39-Jährige sexistisch und gab an, er würde sich nicht ausweisen. Auch eine zweite Kontrolleurin beleidigte der Unbekannte zunächst sexistisch. Als sie ihm die Verständigung der Bundespolizei ankündigte, entgegnete er ihr, dass ihm dies egal sei und er in Aubing ausstiegen müsse. Als sich die Kontrolleurin vor dem Halt in Aubing vor den Unbekannten stellte, ergriff dieser die 42-Jährige mit beiden Händen an den Schultern und stieß sie zweimal von sich weg. Beim dritten Stoß fiel die 42-Jährige zunächst gegen eine dritte Kollegin und stürzte dann zu Boden. Der Unbekannte nutze den Halt der S-Bahn in Aubing zur Flucht.

Die 42-jährige, bosnische Staatsangehörige klagte über Schmerzen sowie Taubheitsgefühle am Arm und an der Hand. Sie fürchtete, dass dies ggf. auf ein, durch die Attacke bzw. Sturz möglicherweise verschobenes Implantat im Rückenbereich zurückzuführen sein könnte. Die Bundespolizei wertet nun Bilder der Videoaufzeichnungen aus. Gegen den Unbekannten wird wegen Körperverletzung und Beleidigung sowie Leistungserschleichung ermittelt.

Mit über vier Promille am Ostbahnhof gepöbelt

Die Bundespolizei wurde gegen 15:40 Uhr über eine pöbelnde Person am Busbahnhof des Ostbahnhofes informiert. Die Personenkontrolle und ein daraus resultierender Datenabgleich ergab eine Fahndungsausschreibung gegen den pöbelnden 28-jährigen Somalier, der für seinen Aufenthalt in der Bundesrepublik eine Duldung besitzt. Die Staatsanwaltschaft München I hatte gegen den Afrikaner wegen Erschleichen von Leistungen einen Vollstreckungshaftbefehl erlassen. Da der Verurteilte die Geldstrafe von 645 € bislang nicht beglich, erwartet ihn nun eine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe. Der mit 4,12 Promille Alkoholisierte wurde den Justizbehörden zugeführt.

Pressemeldung Bundespolizei München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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