Kinder sprechen nach Attacke durch betrunkene Lehrerin

"Sie hat uns an Ohren und Haaren gezogen und zu Boden geworfen!"

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Poing - Ein handfester Skandal hat sich am Mittwochabend an der Mittelschule abgespielt. Eine betrunkene Lehrerin attackierte bei einem Adventsmarkt drei Schüler. Jetzt haben sich Kinder, Eltern und Schulleitung zu dem schrecklichen Fall geäußert.

"Sie hat erst geschrien: ,Kommt her!‘ Dann packte sie uns vorne an den Hals, mit ihren langen Fingernägeln! Sie hat uns am Kragen gerissen und an den Ohren und Haaren gezogen. Anschließend hat sie uns zu Boden geworfen", erzählte der achtjährige Euro unserem Partnerportal merkur.de bzw. der Ebersberger Zeitung. Auch sein Kumpels Dion und Bozo (beide 9) erlitten Kratzer am Hals und wurden kurzzeitig ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

"Die war besoffen, bis es nicht mehr geht", sagte Jeton M., Vater von Euron, dem Portal. Jeton M. fuhr direkt nach der Attacke zur Schule, um seinen Sohn abzuholen. Euron habe die Nacht nach dem Vorfall überhaupt nicht schlafen können und am Morgen danach Angst gehabt, wieder in die Schule zu gehen, hieß es weiter. Genau wie die Eltern der beiden anderen Kinder hat Jeton M. inzwischen Anzeige gegen die Lehrerin erstattet.

Rektorin Luitgard Stephan-Wagenhäuser bestätigte gegenüber merkur.de, dass die Lehrerin "auf längere Zeit vom Unterricht freigestellt ist" und der Adventsmarkt natürlich eigentlich ein Fest ohne Alkohol sei. "Das geht nicht, dass eine betrunkene Lehrerin auf dem Schulgelände rumläuft und Kinder angreift. Wenn sich die Vorwürfe bestätigen, dann sollte sie suspendiert werden", erklärt Christina P. Tarnikas, Vorsitzende des Elternbeirats der Anni-Pickert-Schule.

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Rubriklistenbild: © dpa (Montage/Symbolbild)

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