LGS: Hoher Besuch aus Österreich

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Rosenheim -  Die Rosenheimer Landesgartenschau ist sehenswert. Das hat sich schon lange herumgesprochen. In Bayern sowieso, aber auch in den angrenzenden Nachbarländern.

Nicht nur das Gelände und die gärtnerischen Ausstellungsbeiträge, auch die Besucherzahlen von bald einer Million können sich wirklich sehen lassen. Und Erfolg zieht an! Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und fast alle bayerischen Staatsminister kamen in den letzten Monaten, um sich bei einem Rundgang das Gartenschaugelände anzuschauen und das Konzept erklären zu lassen. Vergangenen Samstag war dann auch die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner in Rosenheim.

Gestern bekam die Stadt Rosenheim nun Besuch aus Österreich. Der stellvertretende Landeshauptmann von Niederösterreich, Magister Wolfgang Sobotka, kam zu einem Informations-Gespräch mit Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer in die Geschäftsstelle der Landesgartenschau Rosenheim. Im niederösterreichischen Tulln findet seit 2008 auch eine Landesgartenschau statt, die allerdings mit einer völlig anderen, neuartigen Konzeption aufwartet. Sie präsentiert sich über die nächsten zehn Jahre – eine Dauergartenschau sozusagen.

Deswegen ist das Thema Gartenschau für den ÖVP - Politiker Sobotka, der seit 2005 als Mitglied der Niederösterreichischen Landesregierung für Finanzen, Gemeinden und Wohnbau zuständig ist, alles andere als Neuland. Eher ein Dauerbrenner, sozusagen. Und das war auch seinem großen Interesse und den intensiven Fragen an Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Gartenschau-Geschäftsführer Werner Oeckler anzumerken. Mit ihnen traf sich Sobotka zum Erfahrungsaustausch. Oeckler führte den österreichischen Gast anschließend ausführlich über das Gartenschaugelände und beantwortete seine detaillierten Fragen zu Konzept, Finanzierung, Vorbereitung und Organisation der Landesgartenschau in Rosenheim. „Es hat mich schon stolz gemacht, zu hören, dass der stellvertretende Landeshauptmann Sobotka nicht glauben konnte, dass wir für unser straffes Gartenschau-Budget solch einen Landschaftspark und so viele gärtnerische Attraktionen auf die Beine stellen konnten“, erklärt LGS -Geschäftsführer Werner Oeckler mit einem Lächeln.

Viele Delegationen von zukünftigen Gartenschaustädten oder potentiellen Gartenschau-Bewerbern besuchen jetzt kurz vor Schluss noch die 15. Landesgartenschau in Rosenheim, wollen selbst erleben, was das Gelände so attraktiv, die Gartenschau so beliebt macht! Der Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka zeigte sich jedenfalls sehr beeindruckt und nahm viele Anregungen für Niederösterreich mit.

Pressemitteilung Landesgartenschau

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