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Profitgier: Polizei kritisiert private Blitzer

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Die Polizei kritisiert private Blitzer: kontrolliert werde nur da, wo es Geld zu holen gibt. (Symbolbild)

München: Die Polizeigewerkschaft hat die Verkehrsüberwachung durch Privatfirmen kritisiert. Bei den Firmen gehe es nicht um Sicherheit, sondern um ein ganz anderes Motiv: Geld

Die Privatfirmen kontrollierten oft nicht an besonders gefährlichen Stellen, sondern dort, wo man etwas verdienen kann, so die Deutsche Polizeigewerkschaft. 

Die Gewerkschaft forderte Städte und Gemeinden auf, diese Überwachung einzustellen. “Anstatt an Unfallschwerpunkten zu kontrollieren, stehen bei kommunalen Geschwindigkeitskontrollen durch Privatunternehmen finanzielle Gründe im Vordergrund“, sagte der Landesvorsitzende Hermann Benker am Freitag.

Städte und Kommunen in Bayern können sich zu Zweckverbänden zusammenschließen, um zusätzlich zur Polizei den Verkehr zu überwachen. Dafür werden oft Privatfirmen beauftragt.

Nach Informationen des Städtetags gibt es solche Zweckverbände in ganz Bayern. In Oberbayern beispielsweise betreut der Zweckverband Oberland 67 Städte und Gemeinden. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem Geschwindigkeitskontrollen. Ähnliche Verbände gibt es nach Angaben des Städtetags auch in Nürnberg, im oberbayerischen Töging am Inn und Königsbrunn in Schwaben.

lby

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