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Täter (20) auf Kran festgenommen

Sohn tötet Mutter in München - Polizei wird durch Kellerbrand auf Verbrechen aufmerksam

Der Kellerbrand in Planegg offenbarte wohl ein schlimmes Gewaltverbrechen
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Der Kellerbrand in Planegg offenbarte wohl ein schlimmes Gewaltverbrechen

München - Am Donnerstag (5. Januar) gegen 17.45 Uhr, meldeten sich Anwohner eines Mehrfamilienhauses in Planegg wegen einer Rauchentwicklung im Keller des Hauses bei der Feuerwehr und dem Polizeinotruf 110. Aufgrund dessen wurden mehrere Streifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt, die auf ein schweres Verbrechen stießen.

Update, Sonntag (8. Januar), 15.11 Uhr - Sohn (20) soll Mutter getötet haben

Ein 20 Jahre alter Mann steht im Verdacht, seine Mutter in Planegg bei München tödlich verletzt zu haben. Retter hatten die 49-Jährige nach Polizeiangaben am Donnerstag in ihrer Wohnung gefunden, als sie ein Mehrfamilienhaus wegen eines Feuers im Keller evakuierten. Die Frau starb wenig später in einem Krankenhaus.

Am Sonntag habe ein Ermittlungsrichter Untersuchungshaftbefehl gegen den 20-jährigen Sohn erlassen, sagte ein Polizeisprecher. Der junge Mann, ein Deutscher, soll am Montag vernommen werden. Er war bereits am Donnerstag festgenommen und zunächst in eine psychiatrische Einrichtung gebracht worden.

Die Verletzungen der Frau seien augenscheinlich durch Gewalteinwirkung entstanden, hatte die Polizei bereits am Freitag mitgeteilt. Gegen den Sohn begannen Ermittlungen wegen Verdachts auf ein Tötungsdelikt. Etwa eine Stunde nach Bekanntwerden des Brandes hatte sich der 20-Jährige bei der Polizei gemeldet und einen Suizid angekündigt. Die Polizei fasste ihn später auf einem Kran in der Nähe der Wohnung.

Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München

Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München  © Thomas Gaulke
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München  © Thomas Gaulke
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München  © Thomas Gaulke
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München  © Thomas Gaulke
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München  © Thomas Gaulke
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München  © Thomas Gaulke
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München  © Thomas Gaulke
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München  © Thomas Gaulke
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München  © Thomas Gaulke
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München
Frau verstirbt nach Einsatz wegen Kellerbrand in München  © Thomas Gaulke

Update, Freitag (6. Januar), 17.45 Uhr - Tatwaffe noch nicht eindeutig zugeordnet

Ein Kran, der in Zusammenhang mit der Suizidandrohung steht, wurde laut Angaben von vor Ort von Ermittlern von K 11 mit Unterstützung einer Drohne abgesucht.

Ebenso die Umgebung des Krans durch Beamte und einen Polizeihund. Dabei ging es darum, die mögliche Tatwaffe zu lokalisieren. Diese konnte allerdings offenbar noch nicht aufgefunden beziehungsweise eindeutig zugeordnet werden.

Erstmeldung - Pressebericht der Polizei

Nach Einschätzung der Einsatzkräfte vor Ort wurden die Anwohner für die Löscharbeiten evakuiert. Während dieser Evakuierung fanden die eingesetzten Kräfte in einer Wohnung eine schwerverletzte, am Boden liegende Frau. Die Verletzungen stammten dabei augenscheinlich durch Gewalteinwirkung, weshalb das Kommissariat 11 in die weiteren Ermittlungen eingebunden wurde.  

Die verletzte Frau, eine 46-Jährige aus dem Landkreis München, wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo sie im Verlauf des Abends verstarb.  Ein Brandherd im Keller konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden.  

Gegen 18.45 Uhr meldete sich ein unbekannter männlicher Anrufer beim Polizeinotruf 110 und kündigte seinen Suizid an.  

Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen unter Einbeziehung von mehr als 15 Streifen und dem Polizeihubschrauber führten noch in der Nacht zur Auffindung der Person im Umfeld der Tatörtlichkeit. Zuvor durchgeführte Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Anrufer um den 20-Jährigen, deutschen Sohn der Verstorbenen handelt, der im Tatverdacht mit der Gewalteinwirkung an der Verstorbenen stand. Da eine Eigen- oder Fremdgefährdung bei diesem nicht auszuschließen waren, wurde er durch die Polizei mit Bewachung in einem Krankenhaus untergebracht.  

Die weiteren Ermittlungen in dieser Sache, insbesondere im Hinblick auf Motiv und Tathintergrund, werden vom Kommissariat 11 geführt.  

Pressemitteilung Polizei München

Berichterstattung bei Suizid: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

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