Polizeieinsatz im Landkreis München

Kurioser Vorfall: Mann (31) bedroht Angehörigen mit Gaspistole und bewirft ihn mit Statue

Am 19. April rief ein Mann (28) bei der Münchner Polizei um Hilfe. Ein Angehöriger (31) bewarf in mit einer massiven Statue und drohte mit einer Gaspistole auf ihn zu schießen. Die Polizei nahm den Mann fest.

Pressemitteilung im Wortlaut

Neubiberg - Am Montag, 19. April, gegen 13.35 Uhr, meldete sich ein 28-Jähriger aus dem Landkreis München beim Polizeinotruf 110 und gab an, von einem 31-jährigen Angehörigen bedroht worden zu sein. Aufgrund dessen wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Nach ersten Ermittlungen ging der 28-Jährige am gemeinsamen Wohnanwesen vorbei, als der 31-Jährige aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss eine massive Statue nach ihm warf.

Der 28-Jährige wurde nicht getroffen. Zudem hatte der 31-Jährige gegenüber dem 28-Jährigen geäußert, dass er mit einer Gaspistole auf ihn schießen würde. Aufgrund der bedrohlichen Situation verständigte der 28-Jährige die Polizei. Die Polizeibeamten konnten den 31-Jährigen kurz darauf unverletzt in der Wohnung festnehmen.

In der Wohnung wurden drei Gaspistolen mit PTB-Zeichen aufgefunden. Der 31-Jährige verfügte zudem über einen kleinen Waffenschein. Die Gaspistolen und der kleine Waffenschein wurden sichergestellt. Das Landratsamt München wurde über den Vorfall informiert.

Der 31-Jährige wurde nach erfolgter Sachbearbeitung und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Er wurde wegen einer versuchten gefährlichen Körperverletzung und Bedrohung angezeigt. Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München im Wortlaut

Rubriklistenbild: © Lino Mirgeler

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