Ein Preis für die "Fleischbrücke"

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Ausgezeichnet: die "Fleischbrücke" in der Nürnberger Altstadt.

Nürnberg - Als “Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst" wurde jetzt die Nürnberger "Fleischbrücke" ausgezeichnet. Sie ist Bayerns erstes Bauwerk, das den Titel tragen darf.

Als bayernweit erstes Bauwerk ist am Freitag die Fleischbrücke in der Nürnberger Altstadt mit dem Titel “Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“ ausgezeichnet worden. Das zwischen 1596 und 1598 errichtete Bauwerk gilt als bedeutendste Steinbogenbrücke der Spätrenaissance in Deutschland.

Vor zahlreichen Gästen enthüllte der Präsident der Bundesingenieurkammer, Jens Karstedt, eine Ehrentafel. Die Fleischbrücke sei ein Lehrstück robusten und nachhaltigen Konstruierens, betonte Festredner Professor Werner Lorenz (Berlin) in seiner Festrede. “Die Fleischbrücke war schon vor mehr als 400 Jahren ein Zeichen für den hohen Stand der Ingenieurbaukunst“, ergänzte der Präsident der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau, Heinrich Schroeter.

An die Stelle der durch Hochwasser geschädigten Vorgängerbrücke, sollte ein möglichst flach gewölbter, einbogiger Bau treten. Da die Pegnitz nicht umgeleitet werden konnte, musste die Brücke mit einer Spannweite von 27 Metern in fließendem Wasser errichtet werden. Zudem mussten die Baumeister mit sumpfigem Baugrund fertig werden. Dieses Problem lösten sie mit mehr als 2100 Rammpfählen.

lby

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